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Der DDR-Bürger war ein Staatsbürger der Deutschen Demokratischen Republik (kurz DDR).

Die DDR-Staatsbürgerschaft wurde von der Bundesrepublik Deutschland nicht anerkannt. Nach dem Recht der BRep. Deutschland waren die DDR-Bürger keine deutschen Ausländer, wie beispielsweise die Deutschösterreicher oder die Deutschschweizer sondern Inländer bzw. deutsche Staatsangehörige im Sinne des Grundgesetzes (Alleinvertretungsanspruch). Beim Betreten der BRD hatten sie daher einen gesetzlichen Anspruch auf deren Staatsbürgerschaft.

DDR-Bürger wurden in der BRD umgangssprachlich auch DDRler oder Zonis (Einwohner der sowjetischen Besatzungszone) genannt. Der Begriff Ossi oder ehemalige Bürger der Tätärä (für DDR) wurde erst nach der Maueröffnung gebräuchlich. Beide Begriffe werden teilweise abwertend oder scherzhaft verwendet und empfunden.

Der Begriff "Ossi" wird in dem Buch "Ach Europa" von Hans Magnus Enzensberger bereits im Jahre 1987 verwendet, dort noch in der Schreibweise "Ossie". In einem Kapitel in diesem Buch beschreibt Enzensberger ein fiktives wiedervereingtes Deutschland nach dem Jahre 2000, in dem sich Ossies und Wessies "spinnefeind" sind.

DDR

 

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