Die DARPA Grand Challenge ist eine von der Technologieabteilung (DARPA) des US-amerikanischen Verteidigungsministeriums gesponsorter Wettbewerb für unbemannte Landfahrzeuge. Mit der Ausschreibung des Preises soll die Entwicklung vollkommen autonom fahrender Fahrzeuge vorrangetrieben werden.
Die erste Grand Challenge fand am 13. März 2004 in der Mojave Wüste im US-Bundesstaat Nevada statt. Die DARPA setzte eine Million Dollar als Preisgeld für dasjenige Fahrzeug aus, das als erstes den 150 Meilen (241,4 km) langen Kurs innerhalb von zehn Stunden absolviert. Obwohl sich mehr als 100 Teams für den Start registrierten gelang es keinem Team den Kurs erfolgreich zu absolvieren. Das erfolgreichste Fahrzeug konnte lediglich 7,4 Meilen (11,9 km) zurücklegen, was weniger als 5 % der gesamten Strecke ausmacht.
Die zweite Grand Challenge fand vom 8. bis zum 9. Oktober 2005 ebenfalls in der Mojave-Wüste im US-Bundesstaat Nevada statt. Das von der DARPA gestiftete Preisgeld wurde auf zwei Millionen Dollar verdoppelt. Für die Teilnahme registrierten sich 195 Teams aus 36 US-Bundesstaaten und vier weiteren Ländern. Dabei absolvierten fünf Teams die komplette Strecke von 132,2 Meilen (212,76 km), davon vier Teams in der maximalen Zeit von zehn Stunden. Sieger des Rennens war ein Team der Universität Stanford mit einem modifizierten VW Touareg namens „Stanley“, der die Strecke in 6 Stunden, 53 Minuten und 58 Sekunden bewältigte.
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