Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Christlich-Demokratische Union (CDU) in den Besatzungszonen unterschiedlich, ihre ökonomische Programmatik reichte von reinem Wirtschaftsliberalismus bis hin zu dirigistischen Momenten, wie sie das Ahlener Programm für die britische Zone enthielt.
Erst allmählich näherten sich die Standpunkte an und trafen sich in der von Erhard geforderten sozialen Marktwirtschaft. Sie wurde nach einjährigen Beratungen am 15. Juli 1949 in die Düsseldorfer Leitsätze gefasst, die als Programm für die erste Bundestagswahl fungierten. In scharfer Absage an den 'Liberalismus unsozialer, monopolistischer Prägung' propagierten sie eine 'sozial gebundene Verfassung der gewerblichen Wirtschaft, in der die Leistung freier und tüchtiger Menschen... ein Höchstmaß von wirtschaftlichem Nutzen und sozialer Gerechtigkeit für alle bringt'. Die politische Demokratie sollte durch wirtschaftliche Demokratie flankiert werden.
Ende 2004 warf SPD-Generalsekretär Klaus Uwe Benneter anlässlich des Düsseldorfer CDU-Parteitags Angela Merkel vor, sie habe die "Düsseldorfer Leitsätze" und das Erbe Ludwig Erhards verraten.
Publikation der Konrad-Adenauer-Stiftung zu den Düsseldorfer Leitsätzen
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"Düsseldorfer Leitsätze".
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