Der Dänische Gesamtstaat bestand von 1773 bis 1863 und umfasste neben Dänemark auch Norwegen und die Herzogtümer Schleswig und Holstein. Die Herzogtümer Schleswig und Holstein wurden in Kopenhagen durch die Deutsche bzw. Schleswig-Holsteinische Kanzlei vertreten. Zeithistorisch kann der dänische Gesamtstaat in die Epoche des aufgeklärten Absolutimus und des Merkantilismus eingeordnet werden. Die beginnenden Nationalitätenkonflikte zwischen Deutschen und Dänen in Schleswig und letztlich der Verlust Schleswigs und Holsteins an Deutschland 1863 / 64 markieren zugleich das Ende des Gesamtstaates und den Beginn der modernen Nationalstaaten.
In die Zeit des Gesamtstaates fällt der Bau des Eiderkanals und der ersten Eisenbahnen (Altona-Kieler Eisenbahn-Gesellschaft) in Schleswig-Holstein.
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"Dänischer Gesamtstaat".
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