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Wappen Karte
Wappen daenischenhagen.gif
Wappen von Dänischenhagen
KarteDänischenhagen.PNG
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Landkreis: Rendsburg-Eckernförde
Geografische Lage:
Höhe: 6 m ü. NN
Fläche: 15,71 km²
Einwohner: ca. 3.369 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 214 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 24229
Vorwahl: 04349
Kfz-Kennzeichen: RD
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 037
Adresse der
Amtsverwaltung:
Amt Dänischenhagen
Sturenhagener Weg 14
24229 Dänischenhagen
Offizielle Website: http://www.amt-daenischenhagen.de/
Politik
Bürgermeister: Wolfgang Steffen (CDU)

Dänischenhagen ist eine Gemeinde auf der Halbinsel Dänischer Wohld im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Die Gemeinde ist Sitz des gleichnamigen Amtes und verfügt über mehrere aktive Vereine, eine Volkshochschule, ein Einkaufszentrum, eine deutsche sowie eine dänische Schule und zwei Kindergärten.

Geografie und Verkehr


Dänischenhagen liegt etwa 10 km nördlich von Kiel an der Bundesstraße 503, der Küstenstrecke von Kiel nach Eckernförde.

Geschichte


Die frühesten geschichtlichen Spuren finden sich in Form von Megalithgräbern, von denen etwa 30 in der Umgebung zu finden sind. Sie entstanden zwischen 3000 und 1000 v. Chr. Danach scheint eine klimabedingte Abwanderung der Bevölkerung nach Süden stattzufinden.

Lange Zeit war der Landstrich kaum besiedelt, wodurch ein Wald entstand, der von den Einheimischen als Eisenwald (Altdeutsch: Isarnho, Jütländisch: Jarnewith) bezeichnet wurde. Gegründet wurde Dänischenhagen unter dem Name Slabbenhagen, doch es existiert keine Gründungsurkunde. Die erste Erwähnung fand Slabbenhagen 1274 im Kieler Stadtbuch. Als der Ort 1632 vom dänischen König Christian IV. gekauft wurde, nannte er ihn in Christianhagen um. In der Folgezeit wurde er häufig als Königshagen bezeichnet. 1706 taucht erstmals die Wendung Zum Dänischen Hagen in einer Kirchenurkunde auf, seit 1864 wird der Ort Dänischenhagen genannt.

1848 wurde anlässlich des 200jährigen Jubiläums des Endes des Dreißigjährigen Kriegs eine Eiche in der Dorfmitte gepflanzt. Sie prägt noch heute das Ortsbild, genauso wie die um 1250 erbaute Kirche.

Politik


Von den 17 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2003 elf Sitze und die SPD sechs.

Weblinks


Ort in Schleswig-Holstein | Ort in Südschleswig

 

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