| Strukturformel | |
|---|---|
| Allgemeines | |
| Name | Curcumin |
| Andere Namen | Curcumagelb, Diferuloylmethan |
| Summenformel | C21H20O6 |
| CAS-Nummer | 458-37-7 |
| Kurzbeschreibung | orange Prismen |
| Eigenschaften | |
| Molmasse | 368,39 g/mol |
| Aggregatzustand | fest |
| Dichte | - kg/m³ |
| Schmelzpunkt | 183 °C |
| Siedepunkt | - °C |
| Dampfdruck | - Pa (x °C) |
| Löslichkeit | löslich in Alkohol, Eisessig unlöslich in Wasser, Diethylether |
| Sicherheitshinweise | |
| R- und S-Sätze | R: 36/37/38 |
| MAK | - |
Curcumin ist ein intensiv orange-gelber (jedoch nicht lichtechter) Farbstoff, der in natürlicher Form in der Gelbwurzel, auch als Curcuma longa bekannt, vorkommt und daher auch seinen Namen hat. Er ist jedoch auch synthetisch herstellbar.
Darüberhinaus ist Curcumin auch Geschmacksträger der als Gewürz und Aromastoff verwendeten Gelbwurzel. Das Rhizom der Kurkuma bildet einen traditionellen und wesentlichen Bestandteil von Currypulver.
Sein Einsatz als Textilfärbemittel wurde wegen der Unbeständigkeit im Alkalischen eingestellt.
Curcumin kann als Reagenz für den Nachweis von Bor in Form von Boraten verwendet werden, da sich in saurer Lösung der rote Farbstoff Rosocyanin, bzw. in Gegenwart von Oxalsäure der Farbstoff Rubrocurcumin bildet.
Am 30. Dezember 2004 wurde auf der Website wissenschaft.de ein Artikel veröffentlicht mit dem Titel "Würzige Alzheimer-Therapie", der über eine Studie berichtet, nach der Kurkumin imstande ist, die Alzheimer-Krankheit zu heilen bzw. ihr vorzubeugen. Es handelt sich hierbei um eine Laborstudie der University of California an Mäusen, die im Jahr 2005 mit Menschen wiederholt werden soll.
In Tierversuchen mit Mäusen wurde von Wissenschaftler 2005 der University of Texas in Houston eine metastasehemmende Wirkung bei Brustkrebs festgestellt. In einem Artikel der American Cancer Society //caonline.amcancersoc.org/cgi/content/full/56/2/64wird ein kurzer Überblick über die mögliche cytostatische Wirkung gegeben. Während erste Studien den Eindruck erwecken dass Curcumin, als Nahrungszusatz während der Chemotherapy verabreicht, die Toxizität von Paclitaxel verringert und die Wirkung des Zytostatikums erhöht, scheint es bei der Behandlung mit anderen Zytostatika wie Camptothecin abträglich.
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