Der Cremonaplan dient der zeichnerischen Bestimmung der Stabkräfte von statisch bestimmten Fachwerken. Er wurde im 19. Jahrhundert von Antonio Luigi Gaudenzio Giuseppe Cremona entwickelt.
Jede Stabkraft kommt an zwei Knoten und in zwei Kraftecken vor. Deshalb ergibt der Cremonaplan ein geschlossenes maßstabsgerechtes Krafteck, in dem jede Stabkraft nur einmal vorkommt.
An allen Fachwerkknoten muss man den gleichen Umfahrungssinn verwenden. Jede Stabkraft muss nur einmal gezeichnet werden. Hat man alles richtig gemacht, so muss sich das Krafteck schließen. Da das Krafteck maßstäblich ist, entspricht die Länge der gezeichneten Linien den Kräften.
Hier ein einfaches Beispiel: Cremona.PNG
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"Cremonaplan".
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