Die Creek (Selbstbezeichnung Muskogee) sind ein Indianervolk Nordamerikas im Südosten der USA. Ihre Sprache gehört zur Gruppe der Muskogee-Sprachen.
Im 17. und 18. Jahrhundert bildeten sie mit verschiedenen anderen Stämmen (u. a. den Seminolen) den so genannten Creek-Bund, dessen Angehörige den größten Teil von Georgia und Alabama besiedelten.
Am 12. Februar 1825 unterzeichneten einige Häuptlinge der Creek-Indianer den Treaty of Indian Springs, einen Vertrag, in dem sie den größten Teil der verbliebenen Stammesgebiete in Georgia aufgaben. Einer von ihnen, William McIntosh, wurde deswegen am 31. Mai 1825 als Verräter von anderen Creek ermordet. Unter dem neuen Präsidenten John Quincy Adams wurde das Abkommen 1826 im Treaty of Washington für nichtig erklärt. Es gilt als einziger Indianervertrag, bei dem ein Stamm die Aufhebung erreichen konnte, obwohl er bereits vom US-Senat ratifiziert worden war.
Mit dem Indianervertreibungsgesetz von Präsident Andrew Jackson im Jahr 1830 wurde der größte Teil der Creek aus ihren angestammten Gebieten in Georgia in das so bezeichnete Indianerterritorium, heute Oklahoma vertrieben.
Siehe auch: Liste nordamerikanischer Indianerstämme
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