| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Cottbus.png | Cottbus-Position.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Brandenburg |
| Kreis: | Kreisfreie Stadt |
| Geographische Lage: | |
| Höhe: | 75 m ü. NN |
| Fläche: | 164,23 km² |
| Einwohner: | 104.413 (31. Dezember 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 636 Einwohner je km² |
| Postleitzahlen: | 03040-03055 |
| Vorwahl: | 0355 |
| Kfz-Kennzeichen: | CB |
| Gemeindeschlüssel: | 12 0 52 000 |
| Stadtgliederung: | 19 Stadtteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Neumarkt 5 03046 Cottbus |
| Webseite: | www.cottbus.de |
| Oberbürgermeister: | Holger Kelch (kommissarisch) |
Cottbus (niedersorbisch Chóśebuz, obersorbisch Chośebuz, polnisch Chociebuż), ist eine Stadt im Osten Deutschlands. Sie ist nach der Landeshauptstadt Potsdam die zweitgrößte Stadt Brandenburgs. Neben Brandenburg an der Havel, Frankfurt (Oder) und Potsdam ist Cottbus eines der vier Oberzentren des Bundeslandes Brandenburg und hat den Status einer kreisfreien Stadt.
Seit 1976 ist Cottbus eine Großstadt mit mehr als 100.000 Einwohnern. Die Stadt ist ein Dienstleistungs-, Wissenschafts- und Verwaltungszentrum.
Die Gesamtfläche der Stadt beträgt 164,2 km². 35,2 km² davon sind Waldfläche, weitere 3,0 km² Wasserfläche. Die nächstgelegenen Großstädte sind Dresden, ca. 90 km südwestlich, Zielona Góra in Polen, ca. 100 km ostnordöstlich und Berlin, ca. 100 km nordwestlich von Cottbus.
Die mittlere jährliche Niederschlagsmenge beträgt 565 Millimeter. Der meiste Niederschlag fällt im August mit 69 Millimeter im Durchschnitt, der wenigste im Februar mit 30 Millimeter im Mittel. Es gibt ganzjährig Niederschläge, im Sommer sind diese jedoch stärker. Das Klima ist damit ganzjährig humid. In Cottbus gibt es keine Trockenzeit und auch keine Regenzeit.
Cbmarkt.jpg Die Cottbuser Siedlungsgeschichte im heutigen Altstadtgebiet kann fast 2000 Jahre zurückverfolgt werden. Im 3. und 4. Jahrhundert nach Christi siedelten sich im Altstadtbereich germanische Siedler an. Seit dem 6. Jahrhundert wanderten aus dem Südosten slawische Stämme in das Gebiet zwischen Elbe/Saale und Oder ein. Im 8. Jahrhundert folgten die Lusitzi, ein westslawischer Stamm. Sie erbauten auf einer Talsandinsel am Westufer der Spree einen mittelslawischen Burgwall. Im Schutze der slawischen Burg legten die Wenden eine Vorburgsiedlung an, die sich im 11. und 12. Jahrhundert zu einer frühstädtischen Siedlung entwickelte. Am 30. November 1156 fand Cottbus seine erste urkundliche Erwähnung. Im 14. Jahrhundert wurde die Cottbuser Stadtmauer angelegt.
Die „Herren von Cottbus“, ein fränkisches Adelsgeschlecht, herrschten von 1199 bis 1445. 1304 mussten die Wettiner wegen Geldschwierigkeiten die Lausitz verkaufen. Bis 1370 kam es aus diesem Grund zu einem häufigen Besitzwechsel der Stadt Cottbus. In den Jahren 1405 und 1406 erteilte Johann III. den Tuchmacher- und Leineweberzünften ihr Privileg. Seit 1445, bis auf die Zeit von 1807 bis 1815, stand Cottbus unter Brandenburgischer Herrschaft. 1468 schlug der Blitz in die Stadt ein und legte ganz Cottbus und auch die Oberkirche in Asche. 1479 vernichtete ein Feuer die Stadt abermals.
Auch Pest
Im 18. Jahrhundert siedelten sich die französischen Hugenotten an, und Cottbus erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung. Nach den Bestimmungen des Wiener Kongresses 1815 kam der Kreis Cottbus, der vor den Befreiungskriegen noch von sächsischen Gebiet umgeben war zusammen mit der ganzen Niederlausitz zu Preußen. Im 18. Jahrhundert wurden auch ein Teil der Wehranlagen zurückgebaut, und die Cottbuser nutzen das Gelände u.a. um Maulbeerbäume zu pflanzen. Auch wurden Gärten angelegt, und die mittelalterliche Stadt begann sich in alle Richtungen auszudehnen. Von 1756 bis 1763 tobte der Siebenjährige Krieg. Dieser machte sich auch in Cottbus bemerkbar. Wenn auch keine direkten Kampfhandlungen stattfanden, so gab es doch Durchzüge und Einquartierungen von Truppen.
Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert nahm die Stadt einen bedeutenden Aufschwung. Cottbus wurde zu einem Zentrum der Niederlausitz - zu einer Industriestadt mit moderner Infrastruktur, mit Kultur- und Sozialbauten. Sie entwickelte sich durch den Bau der Eisenbahnen zu einem bedeutenden Verkehrsknotenpunkt. In dieser Zeit wurden viele neue Gewerbe in Cottbus gegründet. Dazu gehören beispielsweise eine Wollgarn-Spinnerei und eine Baumkuchen
Am 1. August 1914 nahm man auch in Cottbus den Beginn des Ersten Weltkrieges jubelnd auf. Am Gymnasium fanden Notreifeprüfungen statt und einige Tage später zog das Infanterieregiment Nr. 52 unter dem Jubel Tausender Cottbuser zum Bahnhof. Im September wurde auf der Rennbahn im Norden der Stadt ein Lager für 10.000 Gefangene eingerichtet. Am 4. September 1914 traf der erste Transport mit 7.000 Russen ein. Im Jahr 1915 kam noch ein Gefangenenlager im Osten der Stadt dazu. Während der Reichskristallnacht am 9. November 1938 brannten die Nationalsozialisten auch die Cottbuser Synagoge nieder. Diese Nacht war Auftakt für die Deportationen jüdischer Bürger in Konzentrationslager. Bereits Mitte November 1938 verließ ein erster Transport die Stadt.
Am 1. September 1939 begann mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg. In Cottbus wurde seit 1940 für den Krieg produziert. Im Herbst des Jahres 1940 erlebten die Cottbuser die ersten Luftangriffe auf die Stadt. In Cottbus entstanden während der Zeit des Nationalsozialismus außerdem eine Deutsche Verkehrsfliegerschule und ein Hydrierwerk. Ein US-amerikanischer Bombenangriff am 15. Februar 1945 zerstörte große Teile der Stadt. 459 amerikanische B 17-Bomber bombardierten die Stadt Cottbus. Dabei wurden rund 4.000 Sprengbomben auf das Bahnhofsgelände, die östlichen und südlichen Stadtbezirke, die Branitzer Siedlung und mehrere Industriebetriebe geworfen. Dabei starben mehr als 1.000 Bürger. Am 22. April 1945 nahmen sowjetische Streitkräfte nach dreitägigen verlustreichen Kämpfen mit der deutschen Wehrmacht die Stadt ein.
Als Bezirkshauptstadt zu DDR-Zeiten wurde Cottbus ab 1957 zum wichtigsten Kohle- und Energielieferanten. Aber auch das Bauwesen, die Textil- und Möbelindustrie sowie die Nahrungsmittelproduktion bestimmten die Wirtschaftsstruktur der Stadt, die 1976 den Status einer Großstadt erhielt. Mit dem Vollzug der deutschen Einheit im Oktober 1990 begann durch die Privatisierung der Wirtschaft ein tief greifender Strukturwandel in Stadt und Region. Cottbus wurde zu einem Dienstleistungs-, Wissenschafts- und Verwaltungszentrum. Im Zuge der brandenburgischen Kreisreform von 1993 wurde der Landkreis Cottbus Teil des neu gebildeten Landkreises Spree-Neiße. Die Stadt selbst blieb aber kreisfrei. Im Jahr 2006 begeht die Stadt Cottbus die 850-Jahr-Feier der urkundlichen Ersterwähnung.
1817 wurden durch den König beide Konfessionen innerhalb Preußens zu einer einheitlichen Landeskirche (Unierte Kirche) vereinigt. Somit gehörten die protestantischen Gemeinden von Cottbus zur „Evangelischen Kirche in Preußen“ bzw. deren Provinzialkirche Brandenburg, deren Oberhaupt der jeweilige König von Preußen als „summus episcopus“ war. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstanden die Kreuzkirche, 1911 die Lutherkirche und danach weitere Kirchen.
Nach Wegfall des Landesherrlichen Kirchenregiments 1918 war die Provinzialkirche Brandenburgs Gründungsmitglied der „Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union“. 1947 wurde sie eine selbständige Landeskirche mit einem Bischof an der Spitze. 2004 fusionierte die Kirche mit der Evangelischen Kirche der schlesischen Oberlausitz zur Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Die protestantischen Kirchengemeinden von Cottbus gehören - sofern es sich nicht um Freikirchen handelt - zum Kirchenkreis Cottbus innerhalb des gleichnamigen kirchlichen Amtsbezirk, dessen Sitz sich ebenfalls in Cottbus befindet.
Neben den landeskirchlichen Gemeinden gibt es mehrere Freikirchen in Cottbus, beispielsweise eine Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), eine Evangelisch-methodistische Kirche, die Biblische Glaubensgemeinde Cottbus e.V., die Apostolische Gemeinschaft und eine Freie Christliche Gemeinde in Sachsendorf.
Als Gotteshäuser stehen den Gläubigen heute u.a. die Oberkirche St. Nikolai, die Schlosskirche, die Klosterkirche, die Lutherkirche, die Katholische Christuskirche die Madlower Martinskirche und die Propstei- und Pfarrkirche „St. Maria Friedenskönigin“.
Bereits im Jahr 1933 begann die systematische Ausbeutung, Diskriminierung, Verfolgung und Vernichtung jüdischer Bürger durch die Nationalsozialisten. Allein in diesem Jahr wurden 315 Gesetze und Verordnungen zu ihren Ungunsten erlassen. Des Weiteren gründete sich ebenfalls 1933 die ausschließlich für so genannte „Judenangelegenheiten“ zuständige Ortspolizeibehörde Cottbus VI.
Am 31. März 1933 erschien in einer Cottbuser Tageszeitung der Boykottaufruf, der neben Lebensmittelläden auch sämtliche Büroräume jüdischer Rechtsanwälte, die Niederlassungen jüdischer Ärzte und Tuchversandgeschäfte betraf und ab dem 1. April 1933 gelten sollte. Darüber hinaus wurden zahlreiche Einbürgerungen, die zwischen 1918 und 1933 erfolgt waren, rückgängig gemacht. 1936 lebten 334 jüdische Bürger in Cottbus, darunter 87 Kinder, 128 Frauen und 119 Männer. Im Februar 1937 lebten bereits 499 Juden in Cottbus. Viele von ihnen waren aus den umliegenden Gemeinden nach Cottbus geflohen, da sie darauf hofften, in einer größeren Stadt anonymer leben zu können. Während der „Reichskristallnacht“ am 9. November 1938 brannten die Nationalsozialisten auch die Cottbuser Synagoge nieder. Diese Nacht war Auftakt für die Deportationen jüdischer Bürger in Konzentrationslager. Schon Mitte November 1938 verließ der erste Transport die Stadt. Nach dem Kriegsende waren nur noch 12 Mitglieder der ehemaligen Gemeinde am Leben.
Am 15. Juli 1998 wurde die jüdische Gemeinde in Cottbus wiedergegründet. Sie wirkt gemeinnützig als eingetragener Verein. Gegenwärtig zählt sie etwa 350 halachische Juden. Alle Mitglieder sind aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland gekommen. Die Gemeinde hat jedoch bis heute keine würdige Synagoge.
Population Statistics Cottbus.png Die Einwohnerentwicklung von Cottbus ist starken Schwankungen ausgesetzt. Die Schwankungen der Einwohnerzahl zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert sind Folgen der Pest. Die Bevölkerungszahl von Cottbus überschritt am 4. September 1976 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. 1989 erreichte die Einwohnerzahl mit fast 130.000 ihren historischen Höchststand. Seit der Wende in der DDR hat die Stadt wegen der hohen Arbeitslosigkeit und dem Geburtenrückgang bis 2005 etwa 25.000 Einwohner verloren. Es gibt mehr Sterbefälle als Geburten und auch mehr Wegzüge als Zuzüge. Der Status als Großstadt mit über 100.000 Einwohnern konnte bisher nur durch Eingemeindungen aus dem Umland erhalten werden; dies ist auch für die nähere Zukunft absehbar.
Als Folge daraus ging auch die Einwohnerdichte stark zurück. Während sie am 31. Dezember 2000 noch bei 720 Personen je km² lag, lebten am 31. Dezember 2005 nur noch 636 Personen auf einem km². Der Ausländeranteil lag am Ende des Jahres 2000 bei 2,8%. Fünf Jahre später, am 31. Dezember 2005, betrug dieser Anteil 3,7%.
Die bevölkerungsreichsten Stadtteile, mit jeweils mehr als 10.000 Einwohnern, sind Schmellwitz, Sandow, Sachsendorf, die Spremberger Vorstadt und Ströbitz. Die bevölkerungsärmsten Stadtteile, mit jeweils weniger als 1.000 Einwohnern, sind Skadow, Saspow und Willmersdorf. Im Jahr 2001 betrug das Durchschnittsalter der Stadtbevölkerung 41,1 Jahre. Im Jahr 2004 lag es bereits bei 42,6 Jahren. Das Durchschnittsalter ist in allen Stadtteilen angestiegen, den höchsten Anstieg gab es in Sachsendorf (+ 2,6 Jahre), den geringsten in Ströbitz (+ 0,3 Jahre), wo das Durchschnittsalter mit 40,9 Jahren vergleichsweise niedrig ist. Die Stadtteile mit dem höchsten Durchschnittsalter sind Sandow (47,6 Jahre) und die Spremberger Vorstadt (47,1 Jahre).
Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde der Oberbürgermeister nach den Bestimmungen der Deutschen Gemeindeordnung von der NSDAP eingesetzt und die Stadtverordnetenversammlung aufgelöst. Nach dem Zweiten Weltkrieg bildete die sowjetische Besatzungszone den „Rat der Stadt“ mit einem Oberbürgermeister. Der Rat wurde vom Volk gewählt. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde die Stadtverordnetenversammlung wieder frei gewählt. Sie ist das Hauptorgan der Stadtverwaltung, die zuletzt am 26. Oktober 2003 von den Bürgerinnen und Bürgern für fünf Jahre gewählt wurde. Die nächste Kommunalwahl wird somit 2008 stattfinden. Das Gremium wählt aus seiner Mitte den Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung.
Der Oberbürgermeister wird ebenfalls direkt vom Volk gewählt. Bei den letzten Oberbürgermeister-Wahlen am 24. Februar 2002 konnte sich kein Kandidat durchsetzen. Erst in der Stichwahl am 17. März 2002 wurde die parteilose Karin Rätzel gewählt. Sie war früher ein Mitglied der SPD. Die Enttäuschung über die Kommunalpolitik der Parteien führte bei der Kommunalwahl 2003 zu der sehr geringen Wahlbeteiligung von 28,41 Prozent und dem Stimmengewinn der parteilosen Liste „Aktive Unabhängige Bürger“.
Am 3. Mai 2006 stimmten die Stadtabgeordneten mehrheitlich für einen Bürgerentscheid über die Abberufung der Bürgermeisterin. Frau Rätzel werden kostspielige Fehler im Zusammenhang mit den defizitären Stadtwerken und einem Schwimmbadneubau vorgeworfen. Dieser Bürgerentscheid fand am Sonntag, den 2. Juli 2006 statt. Das Abwahlbegehren war erfolgreich, da sich mehr als das erforderliche Viertel der 87.925 Wahlberechtigten gegen die Amtsinhaberin entschied. Von den 31.311 abgegebenen Stimmen (Wahlbeteiligung von 35,61%) votierten 27.901 (89,11%) gegen Frau Karin Rätzel als Oberbürgemeisterin. 3229 (10,31%) stimmten für ihren Verbleib im Amt. Ihre Amtszeit endete mit Feststellung des amtlichen Wahlergebnisses am 6. Juli 2006. Nach den Sommermonaten wird eine Neuwahl des Stadtoberhauptes stattfinden.
Im nachfolgenden sind die Oberbürgermeister der Stadt Cottbus seit 1803 aufgelistet:
| Amtsbeginn | Amtsende | Amtsinhaber | - align="center" | 1803 | 1831 | Johann Christian Krenkel | - align="center" | 1831 | 1848 | Johann Gottlob Roemelt | - align="center" | 1848 | 1848 | Wilke | - align="center" | 1849 | 1880 | Leopold Jahr | - align="center" | 1880 | 1892 | Dr. Karl Mayer | - align="center" | 1892 | 1914 | Paul Werner | - align="center" | 1914 | 1925 | Dr. Hugo Dreifert | - align="center" | 1926 | 1926 | Heinrich Nollner | - align="center" | 1927 | 1933 | Dr. Erich Kreutz | - align="center" | 1933 | 1937 | Dr. Henricus Haltenhoff | - |
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| Amtsbeginn | Amtsende | Amtsinhaber | - align="center" | 1937 | 1945 | Franz Viktor | - align="center" | 1945 | 1946 | Max Döring | - align="center" | 1946 | 1949 | Otto Weihrauch | - align="center" | 1949 | 1953 | Hans Bertram | - align="center" | 1953 | 1954 | Margarete Schahn | - align="center" | 1954 | 1958 | Herbert Bomski | - align="center" | 1958 | 1973 | Heinz Kluge | - align="center" | 1973 | 1989 | Erhard Müller | - align="center" | 1989 | 2002 | Waldemar Kleinschmidt | - align="center" | 2002 | 2006 | Karin Rätzel | - |
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Die bisherigen Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung waren Klaus Bernhard Friedrich (CDU), Reinhard Beer (SPD) und Siegfried Kretzsch (SPD). Seit dem Jahr 2003 ist Michael Wonneberger (CDU) der Vorsitzende.
Im nachfolgenden sind ausgewählte Wahlergebnisse der Stadt Cottbus seit 1993 aufgelistet:
| Partei | Kommunalwahl 1993 | Kommunalwahl 1998 | Europawahl 1999 | Kommunalwahl 2003 | Europawahl 2004 | Bundestagswahl 2005 | - align="right" | CDU | 20,12 % | 23,75 % | 25,03 % | 24,14 % | 19,60 % | 17,50 % | - align="right" | SPD | 28,50 % | 36,39 % | 30,13 % | 19,98 % | 21,20 % | 39,30 % | - align="right" | Linkspartei.PDS | 27,89 % | 23,87 % | 32,71 % | 26,76 % | 36,50 % | 27,40 % | - align="right" | Bündnis 90/Die Grünen | 6,04 % | 5,82 % | 3,40 % | 6,10 % | 8,70 % | 5,30 % | - align="right" | FDP | 5,01 % | 3,10 % | 2,20 % | 4,76 % | 4,70 % | 6,30 % | - align="right" | AUB | - | - | - | 13,96 % | - | - | - align="right" | Frauenliste | 5,45 % | 4,05 % | - | 3,19 % | - | - | - align="right" | DSU | 1,61 % | 1,52 % | - | 1,10 % | - | - | - align="right" | Bürgerbündnis | 4,86 % | 1,50 % | - | - | - | - | - align="right" | Sonstige | - | - | 6,51 % | - | - | 4,20 % | - align="right" | Wahlbeteiligung | 57,51 % | 78,16 % | 27,11 % | 28,41 % | 22,60 % | 72,0 % | - |
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Der Krebs als heraldisches Symbol ist relativ selten. Ursprünglich führten ihn streng gläubige Ritter in ihrem Schild. Nach Cottbus kam dieses Wappentier wahrscheinlich aus dem Fränkischen. Fredehelm von Cottbus, welcher 1307 starb, stammte vermutlich von fränkischen Adelsgeschlechtern ab. Er zeigte den Krebs in seinem Wappen. Im ältesten bildhauerischen Kunstwerk der Stadt, dem Grabstein in der Klosterkirche mit dem Bildnis Fredehelms und seiner Gemahlin Adelheid ist der Krebs auf dem Brustharnisch des Ritters abgebildet. Von dort kam der Krebs wahrscheinlich in das älteste erhaltene Stadtsiegel aus dem 14. Jahrhundert. Dies ist die älteste Überlieferung des Wappens.
Als städtische Wappenfigur taucht der Krebs äußerst selten auf. Die Behauptung, dass Cottbus den Krebs als einzige Stadt im Wappen führt, ist aber falsch. Ebenfalls einen Krebs als Wappentier haben die Städte Bad Wurzach, Bernkastel-Kues, Kreßberg, Vörstetten und Pram in Oberösterreich. Außerdem haben auch die Landkreise Bernkastel-Wittlich und Spree-Neiße den Krebs im Wappen.
Die Brandenburgische Kunstsammlung beherbergt Werke aus den Gattungen Malerei, Skulptur, Grafik, Fotografie und Plakat und sie arbeitet vornehmlich mit dem Themenkomplex von Landschaft, Raum, Natur und Umwelt. Die Galerie Haus 23, die Galerie Fango und die Galerie auf Zeit bieten Bildhauern, Malern, Fotografen und Filmemachern aus Cottbus und der Region die Möglichkeit, ihre Werke auszustellen. Das Flugplatzmuseum zeigt 80 Jahre Geschichte der Cottbuser Flugplätze und der Luftfahrt in der Lausitz. Weitere Museen sind das Wassermuseum im Wasserwerk Cottbus, das Technische Denkmal Spreewehrmühle und das Technische Denkmal Parkschmiede Cottbus-Branitz.
Altmarktbild.JPG Der Altmarkt mit Marktbrunnen war einst wichtiger Handelsplatz, ursprünglich mit Fachwerkhäusern umbaut. Heute zeigt sich der Markt als eindrucksvolles Ensemble von Bürgerhäusern im Barockstil. Das Wendische Viertel wurde 1984-1989 auf historischem Stadtgrund zwischen Berliner Platz und Oberkirchplatz vorwiegend in Plattenbauweise mit altstadttypischer Fassadenstruktur erbaut. Bildkünstlerische Werke stammen von sorbischen und deutschen Künstlern. Das neue Rathaus wurde von 1934-1936 erbaut. Die Säulenkolonnaden an der Berliner Straße zeigen Reliefs Symbole alter Cottbuser Handwerkskunst. Eine Tafel erinnert an das Geburtshaus des Malers Carl Blechen. Das Elektrizitätswerk wurde 1901-1903 in neugotischer Industriearchitektur errichtet. Es diente mit zwei Wasserturbinen, Dampfmaschinen und Kesselanlagen zur Versorgung der städtischen Straßenbahn.
Am Mühlengraben stehen die ältesten Cottbuser Gebäude, die Loh- und Weißgerberhäuser. Diese belegen die drei Entwicklungsphasen des Gerberhandwerks. Das kleine Haus von 1727 war Werk- und Wohnhaus zugleich. Das Mittlere, welches um 1760 erbaut wurde, war bereits ein reines Wiekhaus. Um 1860 entstand der Ziegelbau. Im 10. Jahrhundert erbauten die Wenden auf der Talsandinsel am Westufer der Spree einen slawischen Burgwall, die größte slawische Burg der Niederlausitz und heutiger Schloßberg. Hier erhebt sich der 46 m hohe, mittelalterliche Schloßturm, der 1877 mit dem Neubau des Gerichtsgebäudes seine Zinnenkrone und neugotische Turmhaube erhielt. Seit Februar 2005 gehört das architektonisch außergewöhnliche Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum des Campus der Brandenburgischen Technischen Universität zu den überregional beachteten Sehenswürdigkeiten von Cottbus. Studierende, Wissenschaftler und viele Cottbuser nutzen diesen neuen Ort des Lernens mit seinem umfangreichen Angeboten. Am Schloßkirchplatz vereinen sich vier Bauepochen. Das Haus am östlichen Platzende war Sitz des Bürgermeisters, des Pastors und des französischen Richters. Im Süden steht ein Werk des Architekten Mendelssohn im typischen Bauhausstil. Das Schloss Branitz im Fürst-Pückler-Park wurde 1772 im Spätbarock erbaut. Von Gottfried Semper wurde es später umgebaut.
Weitere bekannte Bauwerke sind der Cottbuser Wasserturm, die Bauhaus-Schule, das Dieselkraftwerk, die Panta-Rhei-Halle und der chinesische Pavillon. Mit der Stadthalle Cottbus verfügt die Stadt darüber hinaus über die größte Veranstaltungshalle des Landes Brandenburg.
Die katholische Propstei- und Pfarrkirche „St. Maria Friedenskönigin“, die 1911 erbaute Lutherkirche, die Katholische Christuskirche und die Madlower Martinskirche sind weitere Kirchen der Stadt Cottbus.
Die Oberkirche Sankt Nikolai zu Cottbus ist neben der Klosterkirche die zweite mittelalterliche Kirche in Cottbus. Sie war in den vergangenen Jahrhunderten die Kirche für die Deutschen und für das gehobene städtische Bürgertum, während für die wendische Landbevölkerung und das dienende Volk die Klosterkirche zuständig war. Dieser Unterschied ist längst überholt. Heute sind beide Kirchen, obwohl sie dicht beieinander stehen, jeweils einer Kirchgemeinde in der Stadt zugeordnet.
Der Blechenpark an der Ostseite der Spree entstand in den 30er Jahren. Er zeigt er sich mit seltenen Bäumen und erlesenen Blütenstauden als gärtnerisches Kleinod. Seine 1934 und 1935 geschaffene Uferpromenade hat mit dem nach Süden verlaufenden „Rosenufer“, der heutigen Ludwig-Leichhardt-Allee, eine gelungene Fortführung gefunden. Vor über 100 Jahren, 1898, entstand auf der feuchten Niederung der Mühleninsel die erste Cottbuser Parkanlage, der Goethepark, durch Initiative des Oberbürgermeisters Paul Werner und des Verschönerungsvereins. Der Amtsteich innerhalb des Parks wurde bereits um 1600 zur Fischzucht angelegt. 1914-1935 erfolgte ein weiterer Ausbau des einst sumpfigen Geländes. Die Gestaltung der Uferbereiche mit schönen Staudenpflanzungen an den Bachläufen nahe des Dieselkraftwerkes wurde 1954 zur Ausstellung „Grünen und Blühen an der Spree“ vorgenommen. Heute zeigt sich die Parkanlage wieder in alter Schönheit aus der Zeit um 1900.
Der Eliaspark entstand 1902 durch eine Stiftung des Kommerzienrates Elias. Dieser dreieinhalb Hektar große Park wurde durch die BUGA 1995 wieder neu gestaltet. Inmitten gepflegter Wiesenflächen unter schattenspendenden Bäumen entstanden neue Wege, schöne Spiel- und Sportanlagen, ein Wasserspielplatz und das Spielhaus als Treff für Kinder und Jugendliche. Heute ist dieses Areal wieder ein gern besuchter Erlebnisbereich für Alt und Jung nahe des Spreeauenparks. Der Spreeauenpark erfreute seit der Bundesgartenschau 1995 Millionen Besucher. Um den 1,2 Hektar großen Parkweiher gruppieren sich beispielsweise ein Rosengarten, ein Rhododendron
Stadion der Freundschaft.jpg Der mit Abstand bekannteste Verein der Stadt ist Energie Cottbus (Fußball). Der FC Energie schaffte in der Saison 1999/2000 den Aufstieg in die erste Bundesliga sowie den zweimaligen Klassenerhalt, seit der Saison 2003/2004 spielt der Fußballklub wieder in der zweiten Bundesliga. In der Saison 2005/2006 konnte der Verein den erneuten Einzug in die erste Bundesliga erreichen. Das Stadion der Freundschaft hat aktuell ein Fassungsvermögen von 22.450 Zuschauern. Es bietet 6.970 überdachte Sitzplätze, 4.405 überdachte und 11.205 nicht überdachte Stehplätze. Weitere größere Vereine sind der LHC Cottbus (Handball), die White Devils (Basketball) und die Cottbus Crayfish (American Football).
Cottbus ist Olympiastützpunkt für die Sportarten Turnen, Leichtathletik, Boxen und Radsport. Für den aktiven Freizeitsport stehen allen Interessenten 50 Sporthallen, 49 Sportplätze und Stadien, 20 Tennisplätze, 70 Kegel- und Bowlingbahnen, fünf Schießstände, vier Badeseen, eine Reitsportanlage, eine Schwimmhalle, ein Freibad und ein Bootshaus zur Verfügung. Diese werden auch durch die mehr als 120 Sportvereine in Cottbus genutzt. In der Stadt gibt es vier Dachorganisationen, welche verschiedene Sportarten vereinen. Dazu gehört der PSV Cottbus 90 e.V., der SCC Breitensport e.V., der Stadtsportbund Cottbus e.V. und die Versehrtensportgemeinschaft Cottbus e.V.
Das Sportzentrum ist eine der größten und modernsten Sportanlagen in der Region Südbrandenburg. Es bietet die besten Voraussetzungen zur Sicherung des Kinder- und Jugendsports, des Nachwuchs- und Spitzensports sowie des Breiten- und Behindertensports. Zum Komplex gehören ein Leichtathletikstadion, ein Radstadion, eine Turnhalle und eine Boxhalle. Das Leichtathletikstadion erfüllt mit allen seinen Anlagen die internationalen Anforderungen, die an ein Stadion gestellt werden. Das Radstadion mit seiner überdachten Radrennbahn ist eine weitere Attraktion auf dem Gelände des Sportzentrums. Auf ihr finden nationale und internationale Wettkämpfe mit großem Anklang statt, beispielsweise der Welt-Cup im Bahnradsport 1995 und 1996.
Jedes Jahr im Januar findet der „Cottbuser Reisemarkt“ statt. Diese Messe bietet Angebote rund um Ferien, Tourismus, Freizeit, Caravan, Camping und Boote. Mit bis zu 250 Ausstellern und 15.000 Besuchern gehört diese Ausstellung zu den größten in Cottbus. Parallel zum „Cottbuser Reisemarkt“ findet jedes Jahr die Ausstellung „Fit+Gesund“ statt, welche sich dem Themenbereich rund um Wellness, Kuren und Gesundheit widmet. Ende Januar beherbergt das Messegelände alljährlich eine Handwerkerausstellung. Hierbei handelt es sich um die größte und einzige Ausstellung zum Handwerk in Südbrandenburg.
Die Messe „Impuls“, welche jedes Jahr im Februar stattfindet, befasst sich mit Ausbildung, Weiterbildung, Existenzgründung, Unternehmenssicherung und Arbeit. Im März findet die Ausstellung „Cars&Bikes“ in den Messehallen statt. Dies ist die größte Automobil- und Zweiradausstellung im Land Brandenburg. Mit 27.000 Besuchern im Jahr 2005 war diese Ausstellung die besucherstärkste seit der Bundesgartenschau 1995. Auf der „Tattoo-Convention“ zeigen internationale Künstler ihr Können. Regelmäßig findet im März die Ausstellung „CottbusBau“ statt, bei der es sich um die größte Baufachmesse im Land Brandenburg handelt. Im Oktober beherbergt Cottbus die „Herbstmesse“. Mit mehr als 330 Ausstellern ist dies die besucherstärkste Verbraucherausstellung im Land Brandenburg.
Weitere Veranstaltungen auf dem Messegelände sind die Ausstellungen „Vital & Co.“ und die „Erotik Messe“.
Der künftige Großflughafen BBI (Berlin-Brandenburg International) wird ungefähr 100 km von der Stadt entfernt liegen und per Auto und Bahn in jeweils einer Stunde erreichbar sein.
Außerdem verbindet eine Parkbahn (600 mm Spurweite) den Bahnhof Cottbus-Sandow mit dem Fußballbundesliga-Stadion „Stadion der Freundschaft“, dem Messezentrum, dem Tierpark Cottbus und dem Ortsteil Branitz. Der zeitweise Verkehr beschränkt sich auf die Sommermonate.
Weitere Unternehmen kommen vorrangig aus den Bereichen Architektur, Chemie und Pharmazie, Dienstleistungen, Einzelhandel, Energie, Finanzwesen, Forschung, Gesundheitswesen, Handel, Maschinenbau und Telekommunikation.
Mit Stand vom 30. Juni 2004 gab es in Cottbus 47.762 Arbeitnehmer. Diese verteilten sich auf öffentliche und private Dienstleistungen (34,9 %), Grundstückswesen, Vermietung, Dienstleistung für Unternehmen (14,1 %), öffentliche Verwaltung (13,8 %), Handel (12,0 %), Nachrichten und Verkehr (8,0 %), Baugewerbe (4,8 %), Verarbeitendes Gewerbe (4,7 %), Kredit- und Versicherungsgewerbe (2,6 %), Gastgewerbe (2,1 %), Energie- und Wasserversorgung (2,1 %) und Land- und Forstwirtschaft, Fischerei (0,9 %). Die Arbeitslosigkeit beträgt mit Stand vom 30. September 2005 genau 17,3%, das heißt es gab insgesamt 9.816 Arbeitslose.
Im Frühjahr 1990 gründeten die Regionalstudios von Radio DDR 2 in Cottbus, Potsdam und Frankfurt/Oder das gemeinsame Hörfunkprogramm Antenne Brandenburg. Am 1. Januar 1991 wurden Programm und ein Teil der Redaktionen vom Ostdeutschen Rundfunk Brandenburg (ORB) und später von dessen Rechtsnachfolger RBB übernommen. In seinen Cottbuser Hörfunkstudios produziert der RBB täglich rund fünf Stunden Hörfunksendungen in deutscher und niedersorbischer Sprache.
Das RBB-Regionalstudio Cottbus fertigt außerdem Fernsehsendungen und einzelne Fernsehbeiträge. So werden in Cottbus die Sendungen RBB regional, die sorbischsprachige Sendung Łužyca (Lausitz) und Gartenzeit produziert (Stand 2005). Darüber hinaus erfolgen Zulieferungen für Das Erste, die dritten Fernsehprogramme sowie Produktionshilfen für das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF). Regelmäßig erfolgt seit der Schließung des alten Berliner Friedrichstadtpalastes im Jahr 1980 die Produktion großer Fernsehshows in Cottbus, dazu gehören beispielsweise: Ein Kessel Buntes (DFF), Die Goldene Note (DFF), Musikanten sind da (DFF), Melodien für Millionen (ZDF), Musikantenstadl (DFF/ARD/SF DRS/ORF), Fest der Volksmusik (ARD), Musik für Sie (MDR) und Heut’ steppt der Adler (ORB/RBB/ARD). Fernsehgeschichte schrieb der Entertainer Harald Juhnke mit seinem überraschenden Auftritt in der ersten deutsch-deutschen Unterhaltungsshow Musikantenstadl am 17. Dezember 1989. Die Sendung wurde innerhalb von nur zwei Wochen vom Deutschen Fernsehfunk (DFF) redaktionell vorbereitet und technisch abgesichert. Produktionshilfe leisteten die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Schweiz, Österreichs und die ARD. Im Januar 2006 wird in Cottbus von der ARD die Sendung Da steppt der Adler produziert.
Neben dem öffentlich-rechtlich organisierten Rundfunk sind in Cottbus auch private Programmveranstalter vertreten. Das sind LTV (Lausitz TV), BB Radio, rs2 und 94.5 Radio Cottbus. In Cottbus und Umgebung erscheinen auch regionale Tageszeitungen. Dazu gehört beispielsweise die Lausitzer Rundschau, welche das Monopol besitzt. Die 20cent ist ein Ableger der Lausitzer Rundschau. Außerdem erscheinen die Veranstaltungsmagazine Blicklicht und Hermann. Der märkische Bote und der Wochenkurier sind Anzeigenblätter.
Die Fachhochschule Lausitz wurde 1991 mit Verwaltungssitz in Senftenberg und Standort in Cottbus gegründet. Mit derzeit 1.179 Studenten ist sie die größte Fachhochschule des Landes mit einem sehr breiten Angebot ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge. Die Studiengänge in Cottbus sind Architektur, Bauingenieurwesen, Ver- und Entsorgungstechnik, Musikpädagogik und Sozialwesen. In der Stadt gibt es außerdem 16 Grundschulen (3.299 Schüler), 4 Realschulen (1.040 Schüler), 6 Gesamtschulen (2.358 Schüler), 6 Gymnasien (3.751 Schüler), 6 Förderschulen (670 Schüler), eine Waldorfschule (250 Schüler) und ein Cottbus-Kolleg (325 Schüler). Zusätzlich gibt es eine Fachschule für Wirtschaft und eine Medizinische Fachschule.
Weitere Forschungseinrichtungen in der Stadt sind das Frauenhofer Anwendungszentrum für Logistiksystemplanung und Informationssysteme, das Institut für Verkehrstechnik, Triebwerks-Kompetenzzentrum Deutschland & Weltraumforschung, das Forschungszentrum für Leichtbauwerkstoffe, das Klaus Steilmann Institut, das Joint Lab-Institut für Elektronikforschung, das Institut für Informatik, das Zentrum für Energietechnologie CeBra, das Zentrum für Rechts- und Verwaltungswissenschaften, das Humanökologisches Zentrum, das Forschungszentrum Bergbaufolgelandschaften, das Energieressourcen-Institut Cottbus e.V. sowie das Sarkoidose-Zentrum Deutschland.
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