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Constantin Hering (* 1. Januar 1800 in Oschatz, Sachsen; † 23. Juli 1880 in Philadelphia, USA) war eines von dreizehn Kindern seiner Eltern Carl Gottlieb Hering und Christiane Friderike und gilt als Begründer der Homöopathie in Amerika.

Werdegang


Sein Medizinstudium begann er in Leipzig, er promovierte in Würzburg 1826 mit der Doktorarbeit über De Medicina futura (die Medizin der Zukunft).

Hering wurde über einen Arbeitsauftrag während seines Studiums auf die Homöopathie aufmerksam. Er sollte eine Abhandlung über sie verfassen und setzte sich so intensiv mit der Materie auseinander.

Nach dem Studium begann er zu reisen und war von 18271833 in Suriname Leibarzt des Gouverneurs. Hier führte er unter anderem Untersuchungen des Arzneimittel "Lachesis" (nach der Göttin Lachesis) durch (Veröffentlicht in Stapf´s Archiv). Nach einem kurzen Aufenthalt in der Heimat reiste er 1833 in die USA nach Philadelphia und blieb mit Unterbrechungen dort.

1844 war er beteiligt an Gründungen der American Institut of Homöopathy, 1848 an dem Homöopathic Medical College of Pennsylvania und 1867 am Hahnemann Medical College of Philadelphia.

Hering wird die Einführung der Schlangengifte und des Begriffs Nosoden in die Materia medica zugeschrieben.

Veröffentlichungen


  • The Homoeopathist or Domestic Physician, 1835
  • Materia Medica with a pathological Index, New York 1873
  • Homöopathischer Hausarzt ISBN 3-933581-09-5

Weblinks


Mann | Mediziner (19. Jh.) | Deutscher | Homöopathie | Geboren 1800 | Gestorben 1880

 

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