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Conrad Wilhelm Hase (* 2. Oktober 1818 in Einbeck; † 28. März 1902 in Hannover) war Baumeister und Gründer der Hannoverschen Architekturschule.
Hase war von 1849 bis 1894 Lehrer der Baukunst an der Polytechnischen Lehranstalt (seit 1880 Technische Hochschule, heute Universität) in Hannover.
Sein Architekturstil war von der mittelalterlichen Backsteingotik geprägt, wobei die Statik der Gebäude und das verwendete – vorzugsweise heimische - Baumaterial für den Betrachter sichtbar bleiben sollten ("Putz ist Lüge"). Hase plante mehr als 300 Bauwerke im Stil der sogenannten Neugotik, darunter über 100 Sakralbauten. Seine Backsteingotik, die man etwas despektierlich auch "Hasik" nennt, prägte nicht nur das Stadtbild Hannovers sondern auch zahlreicher Orte Norddeutschlands. Viele öffentliche und private Bauten, Geschäftshäuser, Kirchen und Denkmäler blieben bis heute erhalten. Sein eigenes Haus aber, die sogenannte Hasenburg, wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört.
Hase war Konsistorialbaumeister in Hannover, Mitglied der Akademie der Künste in Berlin, Mitglied der Akademie der bildenden Künste in Wien und Ehrenmitglied der Akademie der schönen Künste in Stockholm. Sein Grab befindet sich auf dem Stadtfriedhof Engesohde in Hannover. Sein persönlicher Hausspruch war: "Ein jeder baut nach seiner Nase, Ich heiße Conrad Wilhelm Hase"
Mann | Deutscher | Deutscher Architekt | Baumeister | Geboren 1818 | Gestorben 1902
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