Hierbei handelt es sich um eine Serie von IBM-kompatiblen PCs von Commodore, die ab Mitte der 80er-Jahre bis in die 90er-Jahre verkauft wurde. Sie wurden in der Braunschweiger Entwicklungsabteilung konstruiert.
Mit dieser Rechnerfamilie bot sich Commodore ein paar Jahre lang ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit IBM um die Marktführerschaft im PC-Bereich in Deutschland, typischerweise wechselte die Führung von Monat zu Monat. Als Höhepunkt erreichte man es, dass nach der Wende sämtliche Büros der Deutschen Bundesbahn in Ostdeutschland mit Commodore-PCs ausgerüstet wurden.
Diese Computer waren günstige Alternativen zum IBM-PC und wurden ab 1985 produziert. Sie zeichneten sich durch eine gute Ausstattung, Robustheit, Kompatibilität und Erweiterbarkeit aus. Sie waren mit einem Intel 8088 mit 4,77 MHz (erweiterbar mit Intel 8087-Coprozessor), 256 KB RAM (erweiterbar auf 640 KB), zwei 5-1/4"-DD-Laufwerken und einer 10-MB-Festplatte (nur PC-20) ausgestattet. Weiter konnte der Computer aufgrund der fünf vorhandenen ISA-Steckplätze gut erweitert werden. Es konnte nur CGA- und Hercules-Grafik (AGA-Karte) angezeigt werden. Vor allem in Europa verkauften sich diese Modelle sehr gut.
Da die Hauptplatine in Braunschweig auf eigenen CBM-8000-Rechnern mit Hilfe der eigenen 8000er-Grafikplatine entwickelt wurde und damit nur eine bestimmte Platinengröße beherrschbar war, musste die Platine in zwei Hälften aufgeteilt werden, die zusammengesteckt wurden.
Eine Version des PC-20 mit 20-MB-Festplatte.
Praktisch die gleichen Geräte, nur mit einer überarbeiteten, durchgängigen Hauptplatine (Combined Board) und beim PC-20 II mit 20-MB-Festplatte, kein PC-30 mehr.
Die Antwort von Commodore auf den PC1 von Atari: Ein PC-10 in einem ultrakompakten Gehäuse mit einem Diskettenlaufwerk und einem einzelnen ISA-Steckplatz auf einer Riser-Karte, für eine Festplatte brauchte man ein zweites, gleich großes Gehäuse mit einer externen Kabelverbindung. Nicht sehr erfolgreich und bald wieder eingestellt.
Die gleiche Architektur, nur wesentlich kompakter gebaut.
Hierbei handelt es sich um IBM-kompatible PCs mit 286er, 386er und 486ern, ab PC-60 im Tower-Gehäuse und mit einer zugekauften Hauptplatine, die keine Besonderheit aufweisen.
Noch später wurden nur noch komplette Fremdfabrikate, meist aus Taiwan, als Commodore-PCs verkauft. Bei ihnen war angesichts des enger werdenden Marktes und der wachsenden Konkurrenz durch Discounter wie Vobis und Escom der Ertrag nicht mehr so hoch wie vorher.
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"Commodore PC-10 bis PC-60".
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