Der Codex Iuris Canonici (CIC; zu deutsch: Codex des kanonischen Rechts) ist das Gesetzbuch der katholischen Kirche im lateinischen Bereich und in seiner jetzigen Fassung seit dem Ersten Adventssonntag 1983 in Kraft. Der Codex von 1983 löste damit seinen Vorgängercodex, den CIC von 1917, ab. Der CIC von 1917 stellte die erste Kodifizierung des lateinischen Kirchenrechts dar. In Auftrag gegeben von Papst Pius X. und maßgeblich erarbeitet von Pietro Gasparri, setzte Papst Benedikt XV. dieses zentralisierende Rechtsbuch in Kraft. Die als Römischer Zentralismus kritisierte Stärkung der päpstlichen Rechtszuständigkeiten wurde vom Vatikan auch aus den niederschmetternden Erfahrungen päpstlicher Ohnmacht angesichts des 1. Weltkriegs vorangetrieben. Bischofsernennungen beispielsweise dürfen seither nicht mehr unter die Kontrolle nationaler Politik fallen.
Für die auch zur katholischen Kirche gehörenden sog. unierten Ostkirchen existiert ein eigenes Gesetzbuch, der Codex Canonum Ecclesiarum Orientalium (CCEO).
Der CIC gliedert sich in sieben Bücher:
Quellen:
This article is licensed under the GNU Free Documentation License.
It uses material from the
"Codex Iuris Canonici".
Home Page • arts • business • computers • games • health • hospitals • home • kids & teens • news • physicians • recreation• reference • regional • science • shopping • society • sports • world