Clifford Stoll (* 1951) ist Astronom und Publizist und an der Universität von Kalifornien in Berkeley tätig. Seine Themen sind dabei Computer und Internet.
Clifford Stoll war 1988/1989 maßgeblich an der Ergreifung des deutschen Hackers Markus Hess beteiligt, die auch die Aufdeckung des KGB-Hacks zur Folge hatte. Der Grund dafür war ein Abrechnungsfehler von 75 US-Cent. Als Übergangsadministrator – mangels Arbeit als Astronom – wurde er auf das Problem angesetzt. Er stellte fest, dass ein Hacker in sein System eingebrochen war, der Rechenzeit für ebendiese 75 Cent verbrauchte. In Zusammenarbeit mit US-amerikanischen und deutschen Behörden wurde Markus Hess Monate später gefasst.
Stoll beschrieb seine Jagd nach dem Hacker detailliert in dem Buch Kuckucksei, das international ein Bestseller wurde und viele Computernutzer erst an das Thema (und die Problematik) des Hackens heranführte. Obwohl er eigentlich Astronom ist, erhielt er durch das Buch den Ruf, ein exzellenter Kenner der Computer- und Netzwerktechnik zu sein.
Stoll erwies sich in den folgenden Jahren als entschiedener Kritiker des Internets. Seine folgenden Bücher sind kritische Betrachtungen der wachsenden Vernetzung und Veränderung unserer Gesellschaft.
Mann | US-Amerikaner | Astronom des 20. Jahrhunderts | Geboren 1951
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