| Wappen | Karte |
|---|---|
| Wappen Clausthal-Zellerfeld.PNG | Karte Clausthal-Zellerfeld in Deutschland.png |
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Niedersachsen |
| Landkreis: | Goslar |
| Geografische Lage: | |
| Höhe: | 585 m ü. NN |
| Fläche: | 33,96 km² |
| Einwohner: | 15.176 (30. Juni 2005) |
| Bevölkerungsdichte: | 447 Einwohner je km² |
| Postleitzahl: | 38678 |
| Vorwahl: | 05323 |
| Kfz-Kennzeichen: | GS |
| Gemeindekennzahl: | 03 1 53 004 |
| Stadtgliederung: | 3 Stadtteile |
| Adresse der Stadtverwaltung: | An der Marktkirche 8 38678 Clausthal-Zellerfeld |
| Website: | www.clausthal-zellerfeld.de |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Michael Austen (SPD) |
In Clausthal-Zellerfeld ist die Technische Universität Clausthal angesiedelt. Clausthal-Zellerfeld ist damit die nach Einwohnern kleinste Universitätsstadt Deutschlands.
Die zweite Besiedelung erfolgte am Anfang des 16. Jahrhunderts, als braunschweigische Herzöge Interesse am Bergbau zeigten, namentlich Heinrich der Jüngere. Der braunschweigische Teil des Oberharzes erhielt von ihm 1532 die erste Bergfreiheit.
Zellerfeld erhielt 1529 Stadtrechte und nahm 1539 die Reformation an. Clausthal erhielt 1570 die erste Kirche. Der Oberharz blühte dank des Bergbaus auf. Sächsische Einwanderer prägten die Region nachhaltig, etwa auch im oberdeutschen Dialekt. Ein Brand zerstörte 1672 Zellerfeld fast vollständig. Nach dem Brand wurde Zellerfeld gradliniger wieder aufgebaut.
1779–1799 wurde der Tiefe Georgs-Stollen aufgefahren. Der 26 km lange Stollen entwässert die Bergbaureviere von Clausthal-Zellerfeld, Wildemann, Hahnenklee-Bockswiese und Bad Grund.
Bis 1788 war Zellerfeld Teil des Kommunionharzes, kam dann an Hannover und mit diesem 1866 an Preußen.
1851–1864 trieb man den 32 km langen Ernst-August-Stollen von der Ortschaft Gittelde am südlichen Harzrand vor. Dieser tiefste Wasserlösungsstollen des Harzes verläuft fast 400 m unter Clausthal und entwässert die Bergbaureviere der Bergstädte Lautenthal, Hahnenklee-Bockswiese, Wildemann, Clausthal-Zellerfeld und Bad Grund.
Im Jahr 1885 hatte Zellerfeld 4.407 und Clausthal 8.871 meist evangelische Einwohner, die meist entweder im Hütten- und Bergbau oder in Strick- und Häkelwarenfabriken beschäftigt waren.
Die Stadt entstand 1924 durch Zusammenschluss der beiden Bergstädte Clausthal und Zellerfeld.
Obwohl seit 1930 kein Bergbau mehr betrieben wird, hat sich die Stadt ihre enge Verbindung mit dem Bergbau durch ein Bergwerksmuseum bewahrt. Im Zuge des Bergbaus wurde im heutigen Clausthal-Zellerfeld das Drahtseil erfunden. Während des Zweiten Weltkriegs entstand in unmittelbarer Nähe die zweitgrößte Munitionsfabrik Nazi-Deutschlands, das Werk Tanne.
Bekannt geworden ist Clausthal-Zellerfeld durch seine für das Bergbaustudium berühmte Technische Universität Clausthal. Heute ist die TU Clausthal für die Region bedeutender Studienort auch für modernere Wissenschaften.
Bis 1976 verkehrten vom Bahnhof aus Züge der Innerstetalbahn Richtung Altenau und Langelsheim.
Kurort | Ort im Landkreis Goslar | Ort in Niedersachsen
Clausthal-Zellerfeld | Clausthal-Zellerfeld | Clausthal-Zellerfeld
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"Clausthal-Zellerfeld".
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