Christoph Johannes Markschies (* 3. Oktober 1962 in Berlin-Zehlendorf) ist ein deutscher Theologe und seit 2006 Präsident der Humboldt-Universität zu Berlin.
Markschies veröffentlichte seine Dissertation 1991. 1994 habilitierte er und wurde 1995 Professor für Kirchengeschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Im Herbst 2000 wechselte er an die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und hatte dort den Lehrstuhl für Historische Theologie inne. Im Jahr 2001 erhielt er den Leibniz-Preis. Seit 2004 hat er den Lehrstuhl für Ältere Kirchengeschichte (Patristik) an der Humboldt-Universität zu Berlin inne.
Christoph Markschies ist u.a. ordentliches Mitglied der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und als Sekretar der geisteswissenschaftlichen Klasse zudem Mitglied des Vorstands der Akademie.
2005 schlug ihn eine Findungskommission zur Nachfolge des zurückgetretenen HU-Präsidenten Jürgen Mlynek als neuen Präsidenten vor. Das Kuratorium der Universität hat ihn daraufhin am 23. September 2005 als Nachfolger vorgeschlagen. Am 1. November 2005 wählte ihn das Konzil der Universität im ersten Wahlgang mit 47 der abgegebenen 54 Stimmen (vier ungültige Stimmen, drei Gegenstimmen) zum neuen Präsidenten. Seine Amtszeit begann am 1. Januar 2006, Markschies war zu dieser Zeit Deutschlands jüngster Universitätspräsident.
Evangelischer Theologe (20. Jh.) | Evangelischer Theologe (21. Jh.) | Deutscher | Mann | Geboren 1962 | Leibnizpreisträger
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