Dr. Christoph Böhr (* 1. Februar 1954 in Mayen) ist ein deutscher Politiker (CDU).
Nach seinem Abitur im Jahr 1972 studierte Böhr in Trier und Mainz Philosophie, Germanistik, Neuere Geschichte und Politikwissenschaft. 1980 und 1984 legte er seine Examina ab. Von 1980 bis 1984 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Trier und im wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestags. Im Anschluss daran arbeitete er bis 1987 als Referent in der Fort- und Weiterbildung. Er promovierte im Jahr 2000 zum Thema „Die Popularphilosophie der deutschen Spätaufklärung im Zeitalter Kants“.
Der Versuch der rheinland-pfälzischen CDU-Bezirksvorsitzenden, ihn zum Rücktritt von der Spitzenkandidatur für die Landtagswahl 2006 zu bewegen, scheiterte. In der ersten Mitgliederbefragung der Geschichte der rheinland-pfälzischen CDU setzte er sich 2005 gegen deren Initiator, den Trierer Bezirksvorsitzenden Peter Rauen, durch und wurde anschließend zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2006 gewählt. Nachdem dort die CDU mit 32,8% das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte in Rheinland-Pfalz erzielt hatte, trat er noch am Wahltag von seinen Ämtern als CDU-Landesvorsitzender und Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion zurück.
Mann | Deutscher | CDU-Mitglied | Politiker (Rheinland-Pfalz) | Geboren 1954 | Parteivorsitzender (Rheinland-Pfalz)
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