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2003-04-18_Moskau_Christi-Erlöser-Kathedrale.jpg Die Christ-Erlöser-Kathedrale in Moskau bildet den größten Russisch-orthodoxen Kirchenbau der Welt. Die Kirche steht westlich des Kreml, direkt am Ufer der Moskwa.

Geschichte


Die ursprüngliche 103 m hohe Moskauer Christ-Erlöser-Kathedrale wurde von 1860-1883 am Ufer der Moskwa gebaut. Anlass für den Bau der Kathedrale war der Sieg Russlands über Napoleon Bonaparte. Der Architekt war Konstantin Andrejewitsch Thon. Am 20. August 1882 wurde hier Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Ouvertüre 1812 mit großem Erfolg uraufgeführt. Am 5. Dezember 1931 ließ Lasar Kaganowitsch mit Einverständnis von Stalin das Kirchenbauwerk sprengen, um auf dem Grundstück den Sowjetpalast bauen zu lassen. Nachdem sich die Fundamente als nicht tragfähig erwiesen, wurde auf dem Boden eine beheizbare Badeanstalt errichtet. Nach Zusammenbruch des Kommunismus in der Sowjetunion wurde der Wiederaufbau der Kathedrale 1990 beschlossen. Das marode Schwimmbad wurde abgerissen, 1992 erfolgte die Grundsteinlegung, am 19. August 2000 wurde die Kirche wiedereröffnet. Der Wiederaufbau gehörte zu den großen Bauprojekten des Moskauer Oberbürgermeisters Juri Luschkow; der Großteil der geschätzten 200 Millionen US-Dollar Baukosten stammt aus Spenden von Gläubigen.

Die Fresken im Inneren der Kirche wurden von vielen berühmten russischen Malern geschaffen wie z.B. Wassili Iwanowitsch Surikow, Jewgraf Semjonowitsch Sorokin. Moskau_erloeserkathedrale_innen.jpg

Weblinks


Kirchengebäude in Russland | Moskau | Orthodoxe Gotteshäuser

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