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Chowanschtschina (russisch Хованщина) ist eine politische Oper in fünf Akten von Modest Mussorgski mit einem russischen Libretto von Wladimir Stassow.

Das Werk war weder aufgeführt noch fertiggestellt, als der Komponist 1881 starb. Die Uraufführung fand am 21. Februar 1886 in Sankt Petersburg statt, nachdem Nikolai Rimski-Korsakow sich der Fertigstellung des Werkes angenommen hatte. Dmitri Schostakowitsch überarbeitete später die Oper auf Basis der Gesangsstimme in Mussorgskis Partitur. Schostakowitschs Überarbeitung wurde am 25. November 1960 ebenfalls in Sankt Petersburg (damals Leningrad) uraufgeführt. In dieser Version wird das Werk heute in der Regel aufgeführt.

Wie schon Mussorgskis früheres Werk Boris Godunow handelt die Chowanschtschina von einer Episode der russischen Geschichte, auf die der Komponist von Wladimir Stassow aufmerksam gemacht wurde. 1698 begehrten die Moskau-Regimenter der Strelitzen, die Palastgarde des Zaren, unter Führung von Iwan Chowanski gegen Peter den Großen auf. Schlussendlich obsiegt Peter, der den Aufstand blutig niederschlagen lässt. Zumindest in der Oper bringen sich daraufhin Chowanskis Anhänger in einem kollektivem Selbstmord zu Tode.

Oper (Werk) | Oper in russischer Sprache | Oper von Modest Mussorgski

Khovanshchina | Khovanshchina | ホヴァーンシチナ

 

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