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Chloroquine
 

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Chloroquin (7-Chlor-4-(4-diethyl-amino-1-methylbutylamino)-chinolin) ist ein chemisch mit Chinin verwandter Arzneistoff zur Therapie und Prophylaxe der Malaria tropica. Es besitzt eine blutschizontozide Wirkung, d.h. es führt zu einer Hemmung im späteren erythrozytären Stadium des Erregers. Einstmals das weltweit am häufigsten verwendete Medikament zur Therapie und Vorbeugung der Malaria, jedoch heutzutage aufgrund resistenter Erreger zunehmend unwirksam.

Darüber hinaus findet Cloroquin als Mittel bei der der Behandlung rheumatischer Erkrankungen Verwendung.

Chloroquin kann diverse Nebenwirkungen haben, darunter eine Trübung der Hornhaut und eine Veränderung der Netzhaut im Auge, Magen-Darm-Beschwerden, Schlafstörungen, neuropsychiatrische Symptome und Hautrötungen. Besonders bei schweren Leber- Nierenschädigungen darf Chloroquin nicht genutzt werden.

Die Kombination von Chloroquin zusammen mit leberschädigenden Arzneitmitteln oder Monoaminoxidase Hemmern (MAO-Hemmer) darf nicht erfolgen. Chloroquin darf nicht zur Anwendung kommen, falls Erkrankungen im Bereich des Auges und des blutbildenden Systems vorliegen. Besteht eine Überempfindlichkeit gegen Chinin oder Mefloquin darf Chloroquin nicht zur Therapie eingesetzt werden.

Die wöchentliche Einnahme von Chloroquin ist für schwangere Frauen und stillende Mütter zwar erlaubt, sollte aber für eine Langzeitanwendung bei täglicher Einnahme (wie bei Therapie der rheumatoiden Arthritis) unterbleiben. Es besteht sonst die Gefahr von Augendefekten beim Ungeborenen bzw. beim Säugling. Chloroquin kann auch bei Kindern angewendet werden, die Langzeitbehandlung sollte allerdings nicht erfolgen.

Chloroquin ist verschreibungspflichtig.

Nach der Entdeckung durch Dr. Raphael Rosenbaum und Dr. Andrew Marini wurde das Medikament als 100% Wirksam eingestuft. Später musste man allerdings feststellen, dass keine Malariprophylaxe einen 100%tigen Schutz bieten kann.

Antiprotozoikum

Chloroquine | クロロキン

 

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