Die ca. 5.000 Cheyenne (Eigenname: Tsitsistas - das Volk) sind ein indianisches Volk Nordamerikas. Die Mehrzahl spricht Englisch, 1.721 (Zensus 1990) auch die Algonkin-Sprache Cheyenne.
Ursprünglich waren die Cheyenne im heutigen Minnesota beheimatet. Sie lebten in festen Hütten, betrieben Jagd und Ackerbau und beherrschten zudem das Kunsthandwerk. Dort bekamen sie von den ansässigen Dakota-Indianern ihren Namen Cheyenne, was so viel bedeutet wie "das Volk mit der fremden Sprache".
1832 wurde am oberen Arkansas River Bent's Fort errichtet. Ein Teil der Cheyenne entschied sich, in dessen Nähe zu bleiben, während die anderen weiter nach Norden, ins Gebiet des Yellowstone Rivers und des North Platte Rivers zogen. Diese Trennung wurde beim Vertrag von Fort Laramie 1851 festgehalten. Fortan wird zwischen Nördlichen Cheyenne (O mi sis) und Südlichen Cheyenne (Sowonia) unterschieden.
In den 1920er Jahren wurden die Cheyenne zu amerikanischen Staatsbürgern. Ab den 1970er Jahren wurde ihnen das Recht auf die Ausübung ihrer Religion wieder zugestanden. Seit diesem Zeitpunkt haben die Cheyenne ihr Stammesbewusstsein wieder entdeckt und erinnern sich ihrer alten Sitten und Gebräuche.
Die Hauptstadt von Wyoming ist nach ihnen benannt, siehe Cheyenne (Wyoming), desgleichen die Ortschaft Cheyenne Wells in Colorado, ein Fluss in South Dakota (Cheyenne River), die Cheyenne Mountains in Colorado sowie Counties in Colorado, Nebraska und Kansas.
Xeienne | Cheyenne | Cheyennes | Šajeni | シャイアン族 | Cheyenne | Cheyenner
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"Cheyenne (Volk)".
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