| Namen | |
|---|---|
| Geburtsname | Chufu |
| Chnum Chufu | |
| Königsliste von Abydos | Chufu |
| Horusname | Medjedu |
| Medjedu | |
| Nebtiname | (Mḏd r nb.tj) |
| Goldname | (Bjkwj nbw) |
| bei Manetho | Suphis I. |
| auf Deutsch | Cheops |
| griechisch | Cheops |
Cheops, (griechisch), altägyptischer König der 4. Dynastie, um 2.604 - 2.581v. Chr.
Seine Mutter war die Königsmutter Hetepheres I. und sein Vater wohl sein Vorgänger Snofru. Cheops war mit seiner Halbschwester Merit-Ites und der Henutsen verheiratet und er gilt als Vater von Anchchaf, Djedefre, Kawab, Bafrê, Chafchufui, Chafmin, Chamerernebti I., Chufukaf, Chefren, Djedefhor, Djedefmin, Duenhor, Hetepheres II. und Meresanch II.
Seine Gemahlinen gebaren mindestens vier Söhne Anchchaf, Hetepheres, Nefermaat, Rehotep und zwei Töchter Henutsen und Nefretkau
Es ist erstaunlich, dass man von diesem gewiss sehr bedeutenden Pharao so wenig weiß. Meist fand man seinen Namen nur auf einzelnen Reliefblöcken (Buto, Tanis, Bubastis) oder sein Name ist von Expeditionsinschriften bekannt, die sicherlich mit dem Pyramidenbau in Verbindung stehen (Sinai, Hatnub, Wadi Hammamat).
Einige Ägyptologen vermuten, dass unter seiner Herrschaft die Darstellung von Bildnissen eingeschränkt oder verboten war. Von Cheops selbst fand man nur eine einzige erhaltene Statue. Bei ihr handelt es sich um eine 9 cm hohe Elfenbeinstatue im Ägyptischen Museum in Kairo aus Abydos. Daneben gibt es allerdings mehrere Fragmente von Statuen, die sich zum Teil durch Inschriften Cheops zuweisen lassen oder deren Stilistik Cheops als Dargestellten vermuten lassen.
Seine große Bekanntheit ist vor allem durch die Cheops-Pyramide in Gizeh, die größte Pyramide Ägyptens, begründet. Er nannte seine Pyramide „Achet Chufu“, was „Horizont des Cheops“ bedeutet.
Sie wird zu den sieben antiken Weltwundern gezählt. Ihre Maße betragen 230 Meter im Quadrat und sie war ursprünglich 147 Meter hoch. Da sie aber in späterer Zeit als Steinbruch für Bauten in Kairo genutzt wurde, ist sie um etwa 10 Meter kleiner geworden. Für die Erbauung der Pyramide wurden insgesamt cirka 2,5 Millionen Kalksteinquader aus Granit und Kalkstein verwendet.
Im Inneren entdeckte man drei Kammern: die erste unter der Pyramide im gewachsenen Fels, die zweite („Königinnenkammer“) etwas höher im Kernmauerwerk, die dritte mit Sarkophag oberhalb der „Großen Galerie“. Der Granitsarkophag (2,30 x 1,00 x 0,89 Meter) war leer, als man ihn fand.
Südlich der Pyramide vorgelagert befinden sich drei Nebenpyramiden für die Ehefrauen des Cheops, die linke (G1c) gilt als Pyramide der „Großen Gemahlin“, Königin Henutsen, die mittlere (G1b) war für Merit-Ites bestimmt, die rechte (G1a) galt als Kultpyramide, bis Rainer Stadelmann sie in Verbindung mit dem Grabschacht der Königsmutter Hetepheres I. brachte.
Insgesamt sechs Totenschiffe wurden im Pyramidenbezirk vergraben, zwei von ihnen wurden nahezu unbeschädigt gefunden. Eines dieser Schiffe wurde restauriert und ist heute zu besichtigen. Das zweite wurde in der Zeitspanne von 1995 bis 1996 von japanischen Archäologen mit Kamerasonden erforscht.
Siehe auch: Liste der Pyramiden
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