article

Karte
bgcolor="#FFFFFF"
Chemnitzer_stadtteil_stelzendorf.gif
Basisdaten
- bgcolor="#FFFFFF"
Fläche: 3,25 km²
- bgcolor="#FFFFFF"
Einwohner: 1.476 (30. Juni 2001)
- bgcolor="#FFFFFF"
Bevölkerungsdichte: 454 Einw./km²
(30. Juni 2001)

Stelzendorf, am Fuße des 419,6 m hohen Galgenberges gelegen, wurde im Zuge der Eingemeindung von Siegmar-Schönau Stadtteil von Chemnitz. Der im Westen liegende Stadtteil ist heute Wohnvorort. Der Stelzenbach durchfließt den Ort in nördliche Richtung und mündet dann in den Kappelbach. An den Stadtteil grenzen Schönau, Kappel und Morgenleite und Hutholz sowie die Gemeinde Neukirchen/Erzgeb.. Im Norden befindet sich das 1994 eröffnete Einkaufscenter „Neefepark“.

Verkehr


Stelzendorf ist im Norden weitestgehend durch die B 173 (Neefestraße), im Süden durch die B 169 (Stollberger Straße) und im Westen durch die A 72 begrenzt.

Mit dem Omnibussen der CVAG gelangt man mit den Linien 39, 48 und 54 nach Stelzendorf.

Geschichte


Stelzendorf, im Zuge der deutschen Ostkolonisation gegründet, gilt als einer der ältesten Klosterdörfer zwischen dem Kappelbach und der Zwönitz. Im Zinsregister des Chemnitzer Benediktinerkloster wird es 1168 als „Stelcindorf“ (1518 „Steltzendorff“ = Dorf eines Stelzin) erstmalig genannt. Nach der Auflösung des Chemnitzer Kloster wurde der Ort Amtsdorf, kam jedoch 1662 an die Herrschaft Neukirchen, zu dem es noch bis 1925 gepfarrt war. Seit 1839 Landgemeinde, wurde Stelzendorf am 1. Januar 1920 nach Siegmar, am 1. Juli 1950 nach Chemnitz eingemeindet.

Jagdschänkenbad


Nahe der alten „Jagdschänke“ entstand 1936 aus einem seit den 1920er Jahren genutzten Badeteich das größte und modernste Sommerbad der Stadt Siegmar-Schönau. Es wurde 1968 bis 1972 aufwändig saniert, jedoch 1994 geschlossen. Während die geschlossenen Sommerbäder in Altchemnitz, Grüna und am Zeisigwald eingeebnet wurden, ist das Schwimmbecken, inzwischen von Sträuchern verwachsen, noch immer ersichtlich.

Das Gasthaus „Jagdschänke“ selbst wurde 1845/46 errichtet. Zuvor stand an der selben Stelle eine „Jagdhütte“, da sie ursprünglich noch im Wald lag. Die Schänke wurde 1958 geschlossen und das zunächst als Lagerraum genutzte Gebäude 1980 abgebrochen.

Ortsteil von Chemnitz | Ort in Sachsen

 

This article is licensed under the GNU Free Documentation License. It uses material from the "Chemnitz-Stelzendorf".

Home Pageartsbusinesscomputersgameshealthhospitalshomekids & teensnewsphysiciansrecreationreferenceregionalscienceshoppingsocietysportsworld