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| Basisdaten | - bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 3,16 km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 3957 (30. Juni 2001) | - bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 1252 Einw./km² (30. Juni 2001) | |
Schönau, der 1950 eingemeindete Stadtteil, befindet sich im Westen von Chemnitz. An ihn grenzen die Stadtteile Rottluff, Altendorf, Kappel, Stelzendorf und Siegmar.
Wie im benachbarten Siegmar, ist auch hier die Industrie stark ausgeprägt. Hier befindet sich die „Messe Chemnitz“/ „Chemnitz-Arena“ ¹ zwischen Zwickauer- und Neefetraße, die „Braustolz“-Brauerei „Am Feldschlößchen“ und eine „Siemens“-Niederlassung an der Neefestraße.
¹ = heute Gemarkung Kappel
Durch den Stadtteil führt die B 173 (Neefestraße) und eine Bahnstrecke nach Hohenstein-Ernstthal und Zwickau. Die A 72 bildet die heutige westliche Flurgrenze Schönaus. Der Südring, dessen Kreuzung derzeit ausgebaut wird, kreuzt die Neefestraße.
Die CVAG hat den Stadtteil mit den Buslinien 24, 39, 47 und 54 erschlossen. Die Straßenbahnlinie 1 endet seit 1988 an der Popowstraße unweit der Schönauer Kirche auf dem Grund des ehemaligen Rittergutes. Bis zum 17. Mai 1980 reichte die alte, 1981 eingestellte, Linie 1 noch bis Reichenbrand.
Die ehemalige Gutssiedlung Schönau wurde erstmals als „Schoena“ im Jahr 1300 (1353 Schonowe = Siedlung in der schönen
Ende des 18. Jahrhunderts hatte sich eine Handschuhfabrik angesiedelt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts folgte eine Strumpfwirkerei und der Maschinen- und Fahrzeugbau („Wanderer“). Nachdem Neustadt nach Schönau eingemeindet wurde, wurde 1935 die Vereinigung mit der Stadt Siegmar zu Stadt Siegmar-Schönau vollzogen.
Schönau gehörte bis Ende des 19. Jahrhunderts zur „Nikolai“-Gemeinde in „Chemnitz“, deren Kirche sich in der Nähe des heutigen Falkeplatz an der Stollberger Straße befand. Nachdem die Kirche 1882 aus bautechnischen Gründen geschlossen werden musste und schon länger der Plan bestand eine weitere Kirche für die Gemeinde zu bauen, löste sich kurzerhand die neu gegründete Schönauer Gemeinde ab und errichtete ein eigenes Gotteshaus. Die Schönauer Kirche entstand seit 1885 und wurde 1887 geweiht. Seit 1936 trägt sie den Namen Luthers.
Das ehemalige Neustadt entstand erst im 16. Jahrhundert (Naustadt = neuangelegte Wohnstätte). Landarme Bauern siedelten sich um das Rittergut Höckericht (1375 erstmals in Verbindung mit der Herrschaft Rabenstein urkundlich erwähnt) an. Zunächst war Neustadt nach der „St. Nikolai“-Gemeinde in Chemnitz gepfarrt, dann nach Schönau, zu dem es 1922 eingemeindet wurde.
Dadurch, dass die Autobahn A 72, die direkt durch Neustadt führt, die heutige Grenze zwischen Schönau und Siegmar bildet, ist der Stadtteil heute von den Stadtplänen verschwunden. Einziger Zeuge ist noch die Neustädter Straße. Bis Mai/Juni 2004 befand sich noch der „Gasthof Neustadt“ an der Zwickauer Straße.
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"Chemnitz-Schönau".
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