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| Basisdaten | - bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 2,44 km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 1.038 (Oktober 2004) | - bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 425 Einw./km² (Oktober 2004) | |
Erfenschlag ist ein süd-östlich gelegener Ortsteil von Chemnitz (ca. 8 km vom Stadtzentrum entfernt). Erfenschlag zählt 1038 Einwohner (Stand: Oktober 2004) und ist damit der Stadtteil mit der kleinsten Einwohnerzahl.
Erfenschlag ist durch die Buslinien 37, 32 und 42 mit dem Stadtzentrum verbunden. Außerdem verbindet die DB Erzgebirgsbahn Erfenschlag mit dem Hauptbahnhof Chemnitz und in Gegenrichtung mit der Stadt Aue.
Zur Zeit der deutschen Ostexpansion wurde Erfenschlag als Waldhufendorf gegründet. Im Jahr 1402 wird der Ort in Verbindung mit der „Erfenslegere straße“ erstmalig erwähnt. Weitere Erwähnungen fanden 1439 (als „Erfferslag“) und 1486 (als „Erfferslagk“) statt. Der Name bedeutet soviel wie „Rodungsinsel eines Erfers“. Bereits ab dem 13. Jahrhundert war Erfenschlag der Herrschaft Einsiedel lehnspflichtig. Dann ab 1446 unterstand der Ort der Pflege Schellenberg. Seit 1539 ist Erfenschlag nach Einsiedel gepfarrt. Im Jahr 1696 kam der Ort an das Amt Wolkenstein, 1843 erst zum Amt, dann 1875 zur Amtshauptmannschaft Chemnitz. Am 1. Juli 1950 wurde Erfenschlag nach Chemnitz eingemeindet.
Bereits 1808 entstand hier eine der ersten sächsischen Spinnmühlen. Sie wurde vom Chemnitzer Handelshaus Schnabel & Co. gegründet. Im Zweiten Weltkrieg wurde diese Spinnmühle stark beschädigt, worauf sie 1959 abgebrochen wurde.
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"Chemnitz-Erfenschlag".
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