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Karte
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Basisdaten
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Fläche: 11,02 km²
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Einwohner: 3.905 (31. Dezember 2004)
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Bevölkerungsdichte: 354 Einw./km² (31. Dezember 2004)

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Einsiedel wurde erstmals 1254 als Kleine Einsiedelsche Pflege urkundlich erwähnt und ist mit seinem 1935 eingemeindeten Ortsteil Berbisdorf seit 1. Januar 1997 ein Stadtteil von Chemnitz.

Überregional bekannt ist der Ort auch durch das „Einsiedler Brauhaus“ und der Trinkwassertalsperre Einsiedel bekannt. Die zwischen 1822 und 1827 entstandene und 1966 wieder aufgebaute St.-Jakobus-Kirche befindet sich am Harthauer Weg.

An Einsiedel grenzen folgende Chemnitzer Stadtteile und Gemeinden (vom Norden her im Uhrzeigersinn): Erfenschlag, Adelsberg, Altenhain, die Gemeinde Amtsberg und Chemnitz-Klaffenbach.

Geschichte


Einsiedel wurde vermutlich schon um 1200 als Waldhufendorf gegründet und war im 13. Jahrhundert Mittelpunkt der Herrschaft Einsiedel. Zu dessen Territorium gehörte Erfenschlag, Reichenhain, Dittersdorf, Weißbach, Kemtau und Einsiedel selbst.

Zur Herrschaft Weißbach gehörte Einsiedel, nebst Erfenschlag, Reichenhain, Kemtau und Dittersdorf, ab dem 16. Jahrhundert. Seit 1696 gehört der Ort zum Amt Wolkenstein, erst 1843 kam es zum Amt und 1875 zur Amtshauptmannschaft Chemnitz.

Bis zum 18. Jahrhundert hinein landwirtschaftlich geprägt, wandelte sich das Ortsbild ab etwa 1820 spürbar. In jenen Jahren wurden die ersten Strumpffabriken und Spinnereien in Einsiedel errichtet - das Zeitalter der Industriealisierung begann. Der nächste, große Aufschwung kam 1875 mit dem Anschluss an das Eisenbahnnetz der Strecke Chemnitz-Aue-Adorf/Vogtland (Zwönitztalbahn).

Bei Angriffen auf Chemnitz am 5. März 1945 wird auch Einsiedel zu 93% zerstört. Der Ort gilt damit als die prozentual am höchsten zerstörte Gemeinde Sachsens.

Weblinks


Ortsteil von Chemnitz | Erzgebirge | Ort in Sachsen

 

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