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| Basisdaten | - bgcolor="#FFFFFF" | Fläche: | 8,08 km² | - bgcolor="#FFFFFF" | Einwohner: | 6.954 (30. Juni 2001) | - bgcolor="#FFFFFF" | Bevölkerungsdichte: | 861 Einw./km² (30. Juni 2001) | |
Borna-Heinersdorf ist ein Stadtteil von Chemnitz nördlich von der Chemnitzer Innenstadt. In diesem Stadtteil befindet sich der Crimmitschauer Wald, der ursprünglich zum Stadtteil Altendorf gehörte, und das Max-Planck-Stadion. Die Röhrsdorfer Höhe, südlich der Autobahnanschlussstelle „Chemnitz-Nord“, stellt den Nordrand des Erzgebirgsbeckens dar.
Angrenzende Stadtteile sind Glösa-Draisdorf, Furth, Schloßchemnitz, Altendorf, Röhrsdorf und Wittgensdorf.
Durch den Stadtteil führt die B 95 (Leipziger Straße) und im Norden die A 4. Borna-Heinersdorf ist mit den Buslinien 21, 41 und 45 vom Stadtzentrum aus zu erreichen. An der Bahnstrecke nach Burgstädt/Leipzig hat Borna an der Sandstraße einen Bahnhof.
Die ehemalige Straßenbahnlinie 4 fuhr noch bis 1975, von der Hartmannstraße kommend, die Leipziger Straße entlang. Die Endhaltestelle lag zwischen Bornaer und Wittgensdorfer Straße am ehemaligen Gasthof „Grüner Hof“.
Das ehemalige zweireihige Waldhufendorf Borna wurde 1288 erstmalig urkundlich erwähnt („Borrn“ = Siedlung am Born). Es gehörte zur Herrschaft Blankenau und war nach Glösa gepfarrt. Erst später erhielt Borna eine eigene Kirche. Schon seit dem 19. Jahrhundert war Borna mit Heinersdorf durch eine gemeinsame Schulgemeinde verbunden.
Die Industrialisierung setzte etwa 1911/12 ein. Seit 1913 ist Borna nach Chemnitz eingemeindet. Ab den 1920er Jahren, begünstigt durch die Nähe zur Stadt Chemnitz, entstanden, vorwiegend in den Randgebieten Bornas, Arbeiterwohnsiedlungen und mehrere Kleinsiedlungen.
Einen Eisenbahnanschluss besitzt Borna seit der Eröffnung der Eisenbahnstrecke Chemnitz-Leipzig im Jahr 1872. Das um diese Zeit entstandene Eisenbahnviadukt über den Bahrebach und der 1936 entstandenen Autobahn (A 4) ist heute ein technisches Denkmal. Die 1903 eröffnete Industriebahn durch den Crimmitschauer Wald zwischen Chemnitz-Altendorf und Borna ist mittlerweile stillgelegt.
Heinersdorf, als einreihiges Waldhufendorf gegründet, wurde erstmalig 1338 als „Heinrichsdorf“ (Dorf eines Heinrich) erwähnt. Die Schreibweise „Heinerschdorff“ stammt aus dem Jahr 1540. Die Kläranlage am Chemnitzfluss entstand zwischen 1912 und 1916. Im Jahr 1922 wurde Heinersdorf nach Chemnitz eingemeindet. Zehn Jahre später entstand die Siedlung am Bahrebach, 1936 die Reichsautobahn.
Am 5. Mai 1296 war erstmalig die Herrschaft in Verbindung mit den Brüdern Albert, Friedrich und Hermann von Blankenau (als „Blankenowe“) erwähnt worden. Die Reichsministerialien von Gersdorf vermutet man als Gründer der Burg und Herrschaft. Vor dem Ende des 14. Jahrhunderts gehörten nachweisbar die Dörfer Furth, Glösa, Borna, Heinersdorf und Draisdorf. Im Jahr 1375 fiel die Herrschaft und die Dörfer an das Chemnitzer Benediktinerkloster, 1548 an das Amt Chemnitz.
Die alte Burg Blankenau befand sich zwischen dem Chemnitzfluss, der A 4 und der Heinersdorfer Straße. Der spätere Besitzer dieses Geländes ließ im Jahr 1874 die bis dahin noch erkennbaren Reste der Anlage einebnen.
Am Nordrand des Crimmitschauer Waldes wurde der Bismarck-Turm 1905/06 errichtet. Ihm schloss sich die Gaststätte „Bismarckschlößchen“ an. Bis zu seiner Zerstörung im Zweiten Weltkrieg waren der Turm und die Gaststätte ein beliebtes Ausflugsziel der Chemnitzer. Benannt wurde der Turm nach dem ehemaligen deutschen Reichskanzler Fürst Otto von Bismarck.
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"Chemnitz-Borna-Heinersdorf".
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