| YSteC-Strecke.png | |
| Streckendaten | |
|---|---|
| Streckenlänge | 24.17 km |
| Spurweite | 1000 mm |
| maximale Neigung | 4.4 % |
| minimaler Kurvenradius | 100 m |
| Stromsystem | 15 kV 16.7 Hz ~ |
| Ste-Croix_Bahnhof.jpg | |
Die Chemin de fer Yverdon - Ste-Croix (YSteC) ist eine schmalspurige Privatbahn im Kanton Waadt in der Schweiz. Die Strecke führt von Yverdon-les-Bains am Südende des Neuenburgersees nach Ste-Croix im Waadtländer Jura. Sie ist Teil des regionalen Verkehrsunternehmens TRAVYS. Die Züge verkehren tagsüber im Stundentakt; die Fahrzeit für die gesamte Strecke beträgt 36 Minuten (Stand 2005).
Die Haltestelle Six-Fontaines (705 m) befindet sich in einer 180°-Kurve. Die Bahn erklimmt nun den steilen Südosthang des Forel, unterquert in einem kurzen Tunnel den Hermitage-Felsen und umfährt den steilen Talkessel der Brine. Die Haltestelle Trois-Villes (907 m) am steilen Südosthang des Mont de Baulmes liegt mehr als 300 Meter über dem Talboden. Die Strecke umfährt den Berg und verläuft hoch über einer Schlucht, den Gorges de Covatannes; hier befinden sich noch einmal vier kurze Tunnels. Auf der Nordseite des Mont de Baulmes wird die Strecke ein wenig flacher und endet schliesslich im Bahnhof von Ste-Croix (1066 m).
Wegen der Überalterung des Rollmaterials und der Kohleknappheit während des Zweiten Weltkriegs entschloss sich die YSteC zur Elektrifizierung. Diese erfolgte am 25. Januar 1945; man entschied sich für dasselbe Stromsystem wie bei den SBB. Bei SIG und BBC wurden zwei Typen von Triebwagen beschafft: drei «grosse» BCe 4/4 und zwei «kleine» BCe 2/4. Den Güterverkehr besorgte die Elektrolokomotive Ge 4/4 21, die mit ihren Vorbauten entfernt an die berühmten «Krokodile» SBB Ce 6/8 II der Gotthardbahn erinnert. Ende der 1970er konnte mit dem Rollbockbetrieb der Rückgang im Güterverkehr aufgehalten werden, wobei die YSteC bei der Entwicklung einer neuen Rollbock-Bauart Pionierarbeit leistete. 1981 erhielt die YSteC drei moderne Triebwagen des Typs Be 4/4 (1–3) und zwei dazu passende Steuerwagen.
Am 1. Januar 2001 erfolgte die Fusion mit der Chemin de fer Pont-Brassus (PBr) und dem Busbetrieb TPYG zum Verkehrsunternehmen TRAVYS. Im selben Jahr wurden zwei Stadler GTW (Be 2/6 2000–2001) geliefert; diese ersetzten teilweise die Be 4/4-Triebwagen, wodurch Be 4/4 3 an die Chemin de fer Bière-Apples-Morges (BAM) verkauft wurde, die ihrerseits drei baugleiche Triebwagen (11, 12 und 14) besass. Die GTW dienten während der Expo.02 als Shuttle-Züge zwischen dem Expo-Parkplatz und dem Zentrum von Yverdon.
Ehemalige Bahngesellschaft (Schweiz) | Bahnstrecke in der Schweiz | Schmalspurbahn
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"Chemin de fer Yverdon - Ste-Croix".
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