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Die Charybdis war ein gestaltloses Meeresungeheuer aus der griechischen Mythologie, das gemeinsam mit der Skylla in der Straße von Messina lebte. Sie sog dreimal am Tag das Meereswasser ein, um es danach brüllend wieder auszustoßen. Schiffe, die in den Sog gerieten, waren verloren. Sie wird meist als eine Art Mund im Wasser, manchmal auch nur als gigantischer Wassersog dargestellt. Die Charybdis war eine Tochter von Poseidon und Gaia und war für die Überflutung von Land zuständig. Zeus verwandelte sie in ein Monster.

Die Charybdis tritt in der Odyssee und in der Argonautensage auf.

Literatur


In Schillers Ballade Der Taucher wirft der König einen Becher in den Schlund der Charybdis:

Griechische Mythologie | Fabeltier | Seeungeheuer | Literarische Figur

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