Chá da Parada ist die einzige Megalithanlage des Ganggrabtyps in der Serra de Aboboreira nördlich des Duero in Portugal. Das Hochplateau wurde in den Jahren 1978 – 1988 durchforscht und gilt heute als das einzig systematisch untersuchte Gebiet in Portugal. Von den 50 bekannten Megalithanlagen wurden fast alle ausgegraben. Es kamen polygonale Kammern mit Erdhügel bis zu 15 m Durchmesser zu Tage, die nach gegenwärtigem Forschungsstand am Übergang vom 5. zum 4. Jahrtausend entstanden und damit zu den ältesten der Iberischen Halbinsel gehören. Es fanden sich Steinhügel mit und ohne (nachweisbare) Kammer bzw. Steinkisten, die wiederum zum jüngsten Anlagentyp gehören. Das polygonale Chá da Parada mit seinem abgesetzten Gang kennzeichnet den Höhepunkt der Megalitharchitektur dieses Raumes. Es stammt aus der Mitte des 3. Jahrtausends. Die beraubte Anlage erbrachte noch Abschläge, sechs Handmühlen, Klingen, Mikrolithen, Pfeilspitzen, Schieferperlen und das Fragment eines Scheibenbeils sowie Keramikscherben, darunter auch die von Glockenbechern.
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"Chá da Parada".
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