Zellglas, bekannt unter dem Begriffsmonopol Cellophan, ist einer der ersten Verpackungskunststoffe, es handelt sich um eine dünne, farblose und transparente Folie aus Viskose mit dem charakteristischen Cellophangriff und Knistereffekt. Bis heute werden Zigaretten und Tabakwaren, Süßwaren, Backwaren, Käse, Fleischwaren und manche andere Lebensmittel, aber auch bestimmte Papierwaren, Medikamente, Bekleidung mit Vorzug in Zellglas statt in Kunststofffolie verpackt. Zellglas ist undurchlässig für Flüssigkeiten, lässt jedoch Wasserdampf passieren, damit verhindert eine entsprechende Verpackung, dass sich im Innerem Kondenswasser bildet. Um die Wasserdampfdurchlässigkeit des Zellglases weiter zu senken, wird er nicht selten noch mit anderen Kunststoffen beschichtet. Zwar gewinnt damit die Zellglasfolie zusätzliche gewünschte Eigenschaften, verliert aber noch mehr an Umweltverträglichkeit. Denn reines Zellglas kann man sowohl kompostieren, wie auch dem Altpapier beigeben oder verbrennen, beschichtete Folie ist nicht mehr vollständig biologisch abbaubar und sollte auch nicht mehr mit Altpapier entsorgt werden (zum Beispiel: als Briefumschläge mit Fenster).
Weder die Herstellung, noch die Entsorgung von Zellglas gilt als besonders umweltfreundlich oder Ressourcen schonend. Immerhin jedoch ist Zellglas ein Kunststoff, der voll aus nachwachsenden, statt fossilen Rohstoffen hergestellt werden kann.
Weiterhin wird Cellophan auch als Membranwerkstoff für Dialysatoren verwendet.
Целофан | Cellophane | Cellophane | Cellophane | セロファン
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