Caspar Theiss (* um 1510; † um 1560 in Berlin) war ein Baumeister der Renaissance in Berlin und der Mark Brandenburg.
Urkundlich erwähnt wird Theiss 1539. Er erhielt den Bürgerbrief der Stadt und von dem brandenburgischen Kurfürsten 1540 ein Wohnhaus in der ehemaligen Heiligegeiststraße 10 in Berlin, das sich bis zur Säkularisierung 1539 im Besitz des Klosters Lehnin befand. Weitere Erwähnung findet er als Mitglied einer „Gesellschaft zur Ausbeutung der Bodenschätze der Mittelmark“, die 1544 das Salzwerk Beelitz gründete. In diesem Jahr bekam er ebenfalls die Ernennung zum Mühlenmeister.
Caspar Theiss starb um 1560 in Berlin und wurde auf dem Friedhof der Nikolaikirche bestattet. Dort befand sich bis in das 18. Jahrhundert eine Gedächtnisinschrift:
Von den Bauten die unter seiner Leitung im Stil der Renaissance entstanden sind, ist keines im Originalzustand erhalten geblieben. Sie wurden in späterer Zeit entweder durch barocke Stilelemente überformt oder abgerissen und durch zeitgemäße Neubauten ersetzt.
Mann | Deutscher | Baumeister
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