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Carlo Graaff (* 20. Juli 1914 in Haaren bei Aachen; † 9. Dezember 1975 in Braunlage) war ein deutscher Politiker der FDP.

Leben und Beruf


Nach dem Abitur studierte Graaff Maschinenbau. Nachdem er zunächst in anderen Betrieben tätig war, übernahm er 1950 die Väterliche Niedersächsische Waggon-Fabrik Josef Graaff GmbH in Elze bei Hannover. Er gründete ein Zweigwerk zum Bau von Leichtmetall-Omnibussen. Graaff war Vorsitzender des Arbeitgeberverbandes im Industrie- und Handelskammer-Bezirk Hildesheim, ehrenamtlicher Richter am Landesarbeitsgericht und Vorstandsmitglied der Landesversicherungsanstalt Hannover.

Partei


Graaff war lange Zeit Landesvorsitzender der niedersächsischen FDP. Er gehörte innerhalb der FDP zum "Hohensyburger Kreis". Im Gegensatz zu vielen anderen Mitgliedern dieses Diskussionszirkels des rechten Parteiflügels verließ er die FDP jedoch nicht, als die Nationalliberale Aktion gegründet wurde.

Abgeordneter


Graaff gehörte vom 4. Juli 1955, als er für Robert Dannemann nachrückte, bis zum 8. Mai 1959 sowie von 1965 bis zu seinem Tode dem Deutschen Bundestag an. Vom 15. Juni 1972 bis zum Ende der Legislaturperiode war er Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses des Bundestages.

Öffentliche Ämter


Graaff war vom 6. Mai 1959 bis zum 13. Mai 1965 niedersächsischer Minister für Wirtschaft und Verkehr. Er verlor sein Amt infolge der Bildung der Großen Koalition in Niedersachsen.

Mann | Bundestagsabgeordneter | FDP-Mitglied | Landesminister (Niedersachsen) | Geboren 1914 | Gestorben 1975

 

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