Carlo Kardinal Furno (* 2. Dezember 1921 in Bairo Canavese, Italien) ist ein emeritierter Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche.
Von 1962 bis 1973 arbeitete Carlo Furno in der Ersten Sektion des Vatikanischen Staatssekretariates und nahm ab 1966 zusätzlich einen Lehrauftrag an der Päpstlichen Kirchenakademie wahr. 1973 ernannte ihn Papst Paul VI. zum Titularerzbischof von Abari und zum Apostolischen Nuntius in Peru. Die Bischofsweihe empfing Carlo Furno durch Kardinal Paolo Bertoli. Von 1978 bis 1982 war er Apostolischer Nuntius im Libanon, von 1982 bis 1992 versah er die gleiche Aufgabe in Brasilien. 1992 wurde er Apostolischer Nuntius in Italien. Papst Johannes Paul II. nahm ihn am 26. November 1994 als Kardinaldiakon mit der Titelkirche Sacro Cuore di Cristo Re in das Kardinalskollegium auf und übertrug ihm in der Folgezeit bei mehreren Anlässen die Leitung Päpstlicher Delegationen. 1997 wurde Carlo Kardinal Furno Erzpriester der Basilika Santa Maria Maggiore und blieb dies bis zu seinem altersbedingten Rücktritt im Jahre 2004.
Er ist Großmeister des Ritterordens vom Heiligen Grabe.
Mann | Italiener | Römisch-katholischer Theologe (20. Jh.) | Römisch-katholischer Theologe (21. Jh.) | Römisch-katholischer Bischof (20. Jh.) | Römisch-katholischer Bischof (21. Jh.) | Kardinal (20. Jh.) | Kardinal (21. Jh.) | Diplomat | Geboren 1921 | Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem
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