Die Carl von Ossietzky Universität befindet sich in Oldenburg (Oldb.).
| Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
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| Gründungsjahr: | 1973
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| Ort: | Oldenburg (Oldb)
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| Studiengänge: | 40
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| Fakultäten: | 5
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| Anzahl Studierende: | 12.025 1. Dezember 2005
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| davon weiblich: | 6.585
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| Anzahl Gasthörer: | 580 1. Dezember 2005
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| Präsident: | Prof. Dr. Uwe Schneidewind
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| Anschrift: | Ammerländer Heerstraße 114-118 D-26129 Oldenburg Telefon: +49 441 798-0 Fax: +49 441 798-3000 E-Mail: praesidium@uni-oldenburg.de
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| Website: | Universität Oldenburg
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Geschichte
Bereits am
7. März 1793 wurden erste Lehrerseminare in Oldenburg abgehalten, ins Leben gerufen durch den Herzog
Peter Friedrich Ludwig (Oldenburg). Einen Seminargarten für die Lehrerausbildung wurde
1882 angelegt. Die Ausbildung von Lehrern wurde durch den Landtag des Freistaates Oldenburg am
27. März 1929 durch die Errichtung der
Pädagogischen Akademie in Oldenburg weiter verfolgt. Am
1. Oktober 1945 öffnete die Akademie als erste Lehrerausbildungsstätte im Nachkriegsdeutschland und
1948 folgte eine Umbenennung in
Pädagogische Hochschule Oldenburg.
Der erste Schritt in Richtung Universität erfolgte am 23. Februar 1959 mit dem Entschluss des Rates der Stadt eine Universität zu errichten, der am 13. März 1970 mit der Denkschrift zur Gründung der Universität Oldenburg und Osnabrück des Kultusministers des Landes Niedersachsen umgesetzt wurde.
Im Rahmen der Reform und Ausweitung des Hochschulsystems am 5. Dezember 1973 gegründet, wurde 1974 der Lehrbetrieb mit 2400 Studierenden aufgenommen. Die Benennung nach dem Nobelpreisträger und Widerstandskämpfer Carl von Ossietzky lehnte die Landesregierung zu diesem Zeitpunkt zunächst ab.
Mit einem Festakt am 13. Oktober 1991 wurde die offizielle Bezeichnung mit der notwendigen Novellierung des Niedersächsischen Hochschulgesetzes eingeführt.
1984 wurde das Lehrangebot um den Studiengang Informatik erweitert. Die bis 2002 geführten elf Fachbereiche gingen durch Umbenennung und Zusammenlegung in fünf Fakultäten auf.
Fakultäten
- Fakultät I - Erziehungs- und Bildungswissenschaften
- Institut für Pädagogik
- Institut für Sonderpädagogik, Prävention und Rehabilitation
- Department für Informatik
- Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik
- Institut für Ökonomische Bildung und Technische Bildung
- Institut für Rechtswissenschaften
- Institut für Volkswirtschaftslehre und Statistik
- Institut für Fremdsprachenphilologien
- Institut für Germanistik
- Kulturwissenschaftliches Institut: Kunst - Textil - Medien
- Institut für Musik
- Betriebseinheit Fremdsprachenzentrum
- Fakultät IV - Human- und Gesellschaftswissenschaften
- Institut für Soziologie
- Institut für Politikwissenschaft
- Institut für Geschichte
- Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik
- Institut für Philosophie
- Institut für Psychologie
- Institut für Sportwissenschaft
- Institut für Biologie und Umweltwissenschaften
- Institut für Physik
- Institut für Reine und Angewandte Chemie
- Institut für Mathematik
- Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM)
- Betriebseinheit Botanischer Garten
- Betriebseinheit für technisch-wissenschaftliche Infrastruktur (BI)
Partnerschaften
Die Universität ist Mitglied im Sokrates/
Erasmus-Partnerprogramm, einer Partnerschaft für den Studentenaustausch vieler Universitäten Europas.
Weiterhin werden Beziehungen zu 38 weiteren Universitäten auf fünf Kontinenten gepflegt.
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Standorte
Der größte Standort ist der
Standort Uhlhornsweg. Anfang der
1960er Jahre wurden die Gebäude der Pädagogischen Hochschule errichtet, die heute noch als Nebengebäude genutzt werden. In den
1970ern wurde die Universität durch zwei Hörsaalbauten erweitert. Am
15. Oktober 1982 verlagerte sich der Zentralbereich durch einen Neubau, der nun
Mensa,
Bibliothek und Sportzentrum beinhaltet.
2001 erfolgte die letzte bauliche Erweiterung durch ein Hörsaalzentrum.
Der Standort Wechloy wurde zeitgleich mit der Erweiterung des Standortes Uhlhornsweg errichtet. Dort lehrt die Fakultät V. Mit der Einweihung am 10. Oktober 1994 befindet sich dort der Bau des Institut für Chemie und Biologie des Meeres.
Der Botanische Garten stellt auf einer Fläche von ca. 3,7 ha die verschiedenen Klimazonen der Erde dar. Mehr als 1.000 Arten sind aus der Flora Norddeutschlands zu sehen, ca. 300 verschiedene sukkulente Pflanzen in einem Schaugewächshaus. Neben einem Arznei- und einem Bauerngarten ist auch ein lebendes Hochmoor vorhanden.
Schwerpunkte
Die Universität wurde in den
1970er Jahren bekannt durch das besondere Konzept der einphasigen
Lehrerbildung. Sie zeichnet sich auch heute durch ein starkes Profil in der Lehrerbildung aus. Sie verfügt bei den Studiengängen über alle Lehrämter. Auch die fachdidaktische
Lehr-Lernforschung mit dem Promotionprogramm
Didaktische Rekonstruktion (Prodid) genießt hohes Ansehen. Die Carl von Ossietzky Universität hat schon 1995 mit der
RÖSA (Regionale ökologische Sachunterrichtslernwerkstatt) eine der ersten universitären
Lernwerkstätten errichtet.
Weitere besondere Schwerpunkte in der Forschung liegen in der Informatik, der Akustik, den regenerativen Energiequellen mit dem internationalen Studiengang
Renewable Energies, der
Geschlechterforschung sowie der Neurobiologie.
Zudem stellte die Universität mit Beginn des Wintersemesters 2005/2006 sämtliche Studiengänge auf die im
Bologna-Prozess projektierten
Bachelor- und
Master-Studiengänge um. Sie ist damit eine der ersten Universitäten Deutschlands, die diesen Schritt durchführten.
Kulturprogramm
Das
Studentenwerk der Universität Oldenburg betreibt seit
1985 das UNIKUM und Unitheater. Seit dem
Juli 1997 nutzt die zu dem Zeitpunkt Gegründete
Oldenburger Universitäts Theater GmbH das UNIKUM. Studentische und freie Theatergruppen sind in ihr organisiert.
Seit 1993 zeigt das studentische Kino Gegenlicht Filmvorführungen in der Alten Aula, im Sommersemester auch auf dem Campus als Freiluftaufführungen. 2001 entstanden als ein weiteres Projekt die Oldenburger Kurzfilmtage zwergWERK.
Mensen
Das
Studentenwerk Oldenburg betreibt sowohl auf dem Campus Uhlhornsweg als auch auf dem Campus Wechloy je eine Mensa. Die Mensen sind seit Januar
2004 nach der
EG-Öko-Verordnung mit dem BIO-Siegel zertifiziert.
In der Hauptmensa am Uhlhornsweg stehen jeden Tag 4 verschiedene Gerichte, teilweise selbst zusammenstellbar, zur Auswahl. Die beiden Gerichte "Menü" und "Alternativ" (vegetarisch) zu 1.55€ bzw. 1.90€ werden über ein Essensmarkensystem bezahlt, die "Auswahl"-Gerichte hingegen bar an der Kasse. Zusätzlich bietet das "Culinarium" jede Woche eine Auswahl an hochqualitativen, selbst zusammenstellbaren, Gerichten, zu etwas höheren Preisen an.
Selbst zu Stoßzeiten gibt es in der Mensa am Uhlhornsweg nur sehr kurze Wartezeiten.
Nachdem die Mensa am Uhlhornsweg
2001 in den Umfragen der Zeitschrift
UNICUM für
Geschmack noch den ersten Platz belegte und in der Gesamtbewertung auf dem zweiten Platz landete, ist die Essenausgabe des Studentenwerks in der Umfrage
2004 nunmehr im Gesamtergebnis auf dem dreizehnten Platz zu finden.
Zusätzlich zu den Mensen betreibt das Studentenwerk am Uhlhornsweg eine Cafeteria. In Wechloy nimmt die Mensa außerhalb der Essensausgabezeiten diese Funktion ein.
Angelus Sala-Preis
Die Universität verleiht jährlich zum
Tag der Chemie an Schüler umliegender Schulen den Angelus Sala-Preis. Mit diesem Preis werden Schüler ausgezeichnet, die im Fach Chemie herausragende schulische Leistungen in der 10. Klasse vollbracht haben. Er wurde nach dem Arzt und Naturwissenschaftler
Angelo Sala benannt.
Weblinks
- http://www.uni-oldenburg.de/uni/ (Selbstdarstellung)
- http://www.asta-oldenburg.de (AStA der CvO-Uni)
- http://www.icbm.de (Institut für Chemie und Biologie des Meeres)
Universität in Deutschland |
Oldenburg
Carl von Ossietzky University of Oldenburg | Carl von Ossietzky-Universiteit | Университет Ольденбурга