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Carl Philipp Christian von Gontard (* 13. Januar 1731 in Mannheim, † 23. September 1791 in Breslau) war ein deutscher Architekt, der vor allem in Potsdam, Berlin und Bayreuth wirkte.

Leben


Carl von Gontard war zunächst Hofbaumeister der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth, bevor er 1764 in den Dienst Friedrichs II. von Preußen trat, da in Bayreuth aufgrund des Todes des Markgrafen Friedrich 1763 und der nachfolgenden Sparpolitik sich kaum mehr Aufgaben boten. Seine Laufbahn war nicht ohne Rückschläge. So stürzte der Deutsche Dom in Berlin ein, weil die daraufgesetzte Kuppel zu schwer war. Er sollte auf dem Gendarmenmarkt das Pendant zu dem Französischen Dom bilden. Nach dem spektakulären Einsturz des halb errichteten Deutschen Domes im Juli 1781 übernahm Georg Christian Unger die Fertigstellung des Gebäudes. Johann Gottfried Schadow, damals Lehrling beim Hofbildhauer Jean Pierre Antoine Tassaert, wurde durch diesen beauftragt, den Zustand unmittelbar nach dem Einsturz zu zeichnen. Diese Zeichnung Schadows ist erhalten geblieben und nicht nur als Kunstwerk, sondern mehr noch als Zeitdokument von großer Bedeutung.

Werke


Siehe auch: Antikentempel

Literatur


  • Astrid Fick: Potsdam – Berlin – Bayreuth. Carl Phillip Christian von Gontard (1731–1791) und seine bürgerlichen Wohnhäuser, Immediatbauten und Stadtpalais. Imhof, Petersberg 2000, ISBN 3-932526-42-2

Weblinks


  • http://www.diegeschichteberlins.de/buecher/bevoelkerung/biographien/carlvongontard.html

Deutscher Architekt | Deutscher | Mann | Geboren 1731 | Gestorben 1791

 

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