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Carl Hering (* 29. März 1860 in Philadelphia, Pennsylvania, USA, † 10. Mai 1926).

Er studierte an der Universität von Philadelphia Maschinenbau. Im Jahr 1883 nahm er seine Studien der Elektrotechnik als erster Assistent von Erasmus Kittler an der TH Darmstadt auf. An der TH Darmstadt war 1882 gerade der erste Lehrstuhl für Elektrotechnik gegründet worden. Hier lernte Carl Hering Michail von Dolivo-Dobrowolsky kennen, mit dem er auch nach seiner Rückkehr in die USA rege Kontakte pflegte.

Zurückgekehrt in die USA eröffnete C. Hering 1886 eine Firma und arbeitete als beratender Ingenieur. 1889 nahm er im Auftrag der amerikanischen Regierung an der Weltausstellung in Paris teil und 1901 wurde er Ritter der französischen Ehrenlegion.

Zusammen mit E. F, Roeber und J. W. Richards gründete 1892 er die Zeitschrift "Electrochemical Industry", den Vorgänger von "Chemical and Metallurgical Engineering". Mit E. F. Roeber, C. J. Reed und J. W. Richards gründet er 1902 auch die American Electrochemical Society.

1908 entwickelt Carl Hering einen Induktionsversuch, den Heringschen Versuch, der heute zum Lehrplan aller grundlegenden Physikvorlesungen an Universitäten gehört.

Carl Hering verstarb am 10. Mai 1926.

Mann | US-Amerikaner | Ingenieur | Persönlichkeit der Elektrotechnik | Geboren 1860 | Gestorben 1926

 

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