Carl Erich Franz Joseph Correns (* 19. September 1864 in München; † 14. Februar 1933 in Berlin) war ein deutscher Biologe und einer der Wiederentdecker der Mendelschen Regeln.
Mit seinen Arbeiten gilt Carl Correns gemeinsam mit Erich von Tschermak-Seysenegg, Hugo de Vries und William Bateson, die zusammen mit ihm auf die Mendelschen Regeln gestoßen waren, als Begründer der modernen Vererbungsgesetze.
1902 wurde er außerordentlicher Professor an der Universität Leipzig und 1909 Ordinarius an der Universität Münster, wo er den Botanischen Garten Münster leitete. Ab 1914 wurde Correns erster Direktor des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Biologie in Berlin-Dahlem, wo er bis zu seinem Tode wirkte. Neben dieser Tätigkeit war Correns Honorarprofessor an der Universität Berlin.
Gemeinsam mit Erwin Baur, Eugen Fischer, Richard Goldschmidt und Ernst Ruedin förderte Carl Correns die 1933 erfolgte Gründung des Kaiser-Wilhelm-Institutes für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik, in dem unter den Nationalsozialisten die "Rassenforschung" einen Schwerpunkt bildete.
Mann | Biologe | Botaniker | Genetiker | Geboren 1864 | Gestorben 1933
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