Die Caritas Socialis, abgekürzt CS, ist eine katholische Ordensgemeinschaft für Frauen.
Die Schwestern tragen ein dunkelblaues Kleid und als Abzeichen ein weißes Kreuz auf blauem Grund mit den Buchstaben „CS“. Seit 1971 ist es den Schwestern freigestellt, das Ordenskleid zu tragen.
Nach der Gründung standen die Altenbetreuung, der Mädchenschutz, der Wiederaufbau der Bahnhofsmission und die Fürsorge für Gefährdete im Vordergrund. Beim „St.-Elisabeth-Tisch“ erhielten Menschen warmes Essen, der „Krankentisch“ brachte das Essen für Kranke und Alleinstehende ins Haus. Die Schwerpunkte lagen bei der Familien- und Altenhilfe, Hospizarbeit, Jugendarbeit, Lebens- und Sozialberatung, dem Schutz für das ungeborene Leben und in der Unterstützung von Alleinerzieherinnen. Die Caritas Socialis leitete bis 1998 eine Lehranstalt für Sozialberufe in Wien.
Etwa 105 Schwestern gehören der Gemeinschaft an, Niederlassungen gibt es in Wien, Niederösterreich, Tirol, Kärnten, Deutschland, Italien und Brasilien.
Am 21. Juni 1998 besuchte Papst Johannes Paul II. das Hospiz Rennweg der CS (3. Wiener Gemeindebezirk) und hielt eine Ansprache an alle, die in der Welt der Krankheit und des Leidens leben und arbeiten ( Text der Ansprache).
Geführt werden alle Hilfseinrichtungen in einer Gemeinnützige Privatstiftung, in der rund 700 Mitarbeiter und ehrenamtliche Mitarbeiter mithelfen (Stand 2006).
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