Capoeira2.jpg Capoeira ist eine brasilianische Kampfkunst, deren Wurzeln vermutlich auf den afrikanischen N'Golo („Zebratanz“) zurückgehen. Sie wurde während der Kolonialzeit in Brasilien von aus Afrika eingeschifften Sklaven praktiziert und weiterentwickelt. Die afrikanischen Wurzeln verschmolzen im Laufe der Jahre zusätzlich mit Einflüssen anderer Kampfkünste wie z. B. Ringen, Jiu-Jitsu und Wushu.
Inhaltlich ist Capoeira von drei Ebenen geprägt: dem Kampf, der Musik und der „Roda“ (port. „Kreis“) als gesellschaftlichem Rahmen, in der der Kampf stattfindet. Die Kampftechniken selbst zeichnen sich durch extreme Flexibilität aus; es gibt viele Drehtritte, eingesprungene Tritte und Akrobatik. Traditionell wird zu den Kämpfen Musik gespielt, diese folgt einem Endlos-Rhythmus in verschiedenen Variationen; dazu werden passende, häufig noch aus der Zeit der Sklaverei stammende Lieder gesungen.
Die Kämpfe finden immer in einer Roda statt. Diese Roda besteht aus einem Kreis von Capoeiristas und den Musikern. Immer zwei Capoeiristas kämpfen in der Roda, wobei in der Capoeira für einen Kampf der Begriff „Spiel“ verwendet wird. Eine Roda ist besonders beeinflusst von der archaischen Wucht, die der Capoeira innewohnt.
Weitere Legenden ranken sich um die Kämpfe zwischen Sklaven und Sklavenhaltern in den Quilombos – so wird von den Quilombos gesagt, dass sich dort die Capoeira stark weiterentwickelte und dass die Sklaven sie auch im Kampf gegen die (mit Schusswaffen bewaffneten) Sklavenjäger eingesetzt hätten.
Die nächste Entwicklungsphase der Capoeira ist dann auch die erste, bei der sich die Experten über Entstehung und Anwendung einig sind. Die damalige Capoeira ist allerdings nicht mit der heutigen vergleichbar, sondern vielmehr als eine Art Straßenkampftechnik zu begreifen. Capoeiristas taten sich in Banden zusammen, auch Maltas genannt, und beherrschten ganze Straßenviertel. Dabei kämpften sie gegen rivalisierende Maltas und die Obrigkeitskräfte. Diese Form der Capoeira war besonders in den Hafenstädten Rio de Janeiro, Recife und Salvador da Bahia verbreitet, die auch gemeinhin als die Brutstätten der Capoeira angesehen werden. Die Capoeira ist entsprechend eine urbane Erscheinung.
In der Kaiserzeit war die Capoeira zwar nicht explizit verboten, die Capoeiristas wurden dennoch verfolgt und beispielsweise wegen Störung der öffentlichen Ordnung verhaftet. In der Republik (ab 1889) gab es schließlich einen Capoeira-Paragrafen, der die Ausübung der Capoeira mit Verbannung von sechs Monaten bis zwei Jahren bestrafte. Einer der Gründe für diese Behandlung liegt darin, dass die Capoeiristas als Monarchisten angesehen wurden, die aus Dankbarkeit für die Befreiung der Sklaven sich der Krone verpflichtet fühlten. Die Capoeira wurde in dieser Zeit stark in den Untergrund gedrängt und konnte nur noch in Rio de Janeiro, Recife und Salvador da Bahia überleben.
Das Capoeira-Verbot wurde 1937 durch den nationalistischen Diktator Getúlio Vargas aufgehoben, der mit der Capoeira einen nationalen Sport etablieren wollte. Auf diese Idee kam er, nachdem er eine Vorführung von Mestre Bimba sah. Bimba wollte aus Elementen der Straßenkampftechnik Capoeira eine moderne Kampfkunst formen, welche er Luta Regional Baiana nannte. In dieser Form der Capoeira integrierte er Elemente des Batuque und asiatischer Kampfsportarten, um die Effizienz dieser Kampfsportart zu erhöhen. Er unterrichtete sie (noch während des Verbots) an seiner Academia in der bahianischen Hauptstadt Salvador da Bahia – das Verbot war der Hauptgrund dafür, weshalb seine Schule nicht Capoeira im Namen führte. Bimba ersann zum ersten Mal eine systematische Methode, Capoeira zu vermitteln; vorher wurden die Techniken durch Nachahmen erlernt.
Auch heute noch wird die Capoeira hauptsächlich in zwei Formen aufgeteilt: Capoeira Regional und Capoeira Angola. Aktuell ist allerdings ein Trend des sich gegenseitigen Annäherns zu spüren. Dieser Trend wird vor allem durch Mestre Camisa und Mestre Joao Grande getragen und gerne als Capoeira Contemporanea bezeichnet.
Der Film Only the Strong mit Hauptdarsteller Marc Dacascos gibt einen ersten Einblick in die Capoeira. Hier wird hauptsächlich Capoeira Regional gezeigt, die sich durch sprektakulärere Bewegungen auszeichnet. Marc Dacascos selbst betreibt seit seiner Kindheit Kung Fu (sein Vater Al Dacascos hat mehrere Kampfsport-Schulen auf der Welt) und hat sich Capoeira speziell für diesen Film mithilfe einiger brasilianischer `Mestres` antrainiert.
Das zentrale Element - die Seele der Capoeira - ist Malícia. Malícia kann als „Verschlagenheit, Bösartigkeit“ gedeutet werden, doch es ist im brasilianischen eine positiv belegte Eigenschaft und eher mit „Schläue“ oder „Kriegslist“ zu übersetzen.
In Liedern gibt es anschauliche Beschreibungen von dem, was Malícia ist. Bildlich lässt sie sich gut am Beispiel einer Schlange erklären, die sich in ihrem Loch befindet und auf Beute wartet. Die Schlange ist vorbereitet und sobald die Beute eintrifft, wird sie ohne Gegenwehr erlegt (z.B. „bote de cobra coral“ aus der Ladainha Uma Vez von Mestre Toni Vargas). An anderer Stelle wäre die Schlange vielleicht unterlegen gewesen.
Ähnlich ist es in der Capoeira: die Spieler versuchen, sich gegenseitig Fallen zu stellen, sich auszutricksen. Dabei kommt es oft vor, dass viele Angriffe nur gemacht werden um von dem eigentlichen Angriff (also dem Angriff, der das ursprüngliche Ziel darstellt) abzulenken. Dies ist extrem schwierig, da das Verhalten des Anderen in wenigen Augenblicken erfasst werden muss. Zum gleichen Zeitpunkt muss der Angreifer bereits die Gegenstrategie entwickelt haben, um seinen Angriff zu platzieren.
Oft geht es darum, im Kampf beim Gegner einen Eindruck zu erwecken, der nicht den wahren Tatsachen entspricht, aber dennoch geglaubt wird. So durften zu früheren Zeiten die Capoeira-Schüler nicht zeigen, wie kräftig sie wirklich sind, wenn andere (potenzielle Gegner) dabei zusahen. Sie sollten eher den Eindruck erwecken, als wären sie Schwächlinge, damit der Gegner möglichst wenige bzw. Fehlinformationen über sie hat. Dies konnte in einem Kampf entscheidend sein.
Dieses Element der Capoeira - die Malícia - zieht sich wie ein roter Faden durch das Leben eines Capoeirista. Dabei wird sie niemals direkt gelehrt, sondern von den Schülern spielerisch ausprobiert. Durch die Malícia ist der Ausgang eines jeden Kampfes ungewiss, da ständig Überraschungen geschehen.
Durch das Vorhandensein dieses zentralen Elementes wird klar, dass nicht die Vielzahl und akrobatische Finesse im Kampf ausschlaggebend ist, sondern der taktische Überblick über das Spiel. Es gibt Meister, die nur sehr wenige verschiedene Techniken anwenden, diese jedoch mit Hilfe von Malícia so effizient einsetzen, dass es sehr schwer ist, überhaupt in ihre Nähe zu kommen, ohne getroffen zu werden.
In der heutigen Zeit tritt die Malícia in den modernen Formen der Capoeira Regional häufig in den Hintergrund, da Geschwindigkeit sowie Kürze der Spiele einen Aufbau der notwendigen Spannung und Dynamik nicht ermöglichen. In der Capoeira Angola dagegen ist sie nach wie vor zentrales und wichtigstes Element.
Alle Bewegungen werden aus der Ginga (Grundbewegung der Capoeira) heraus ausgeführt. Es gilt, in einem Spiel einen möglichst guten Spielfluss, das heißt ein rundes Spiel mit guten technischen Kombinationen, zu etablieren. Dabei kommt es ganz stark auf den Mitspieler an, da dieser einem die Möglichkeiten für die Ausführung bestimmter Bewegungen gibt. Alle Bewegungen sind frei miteinander kombinierbar, und es ist immer ein fließender Übergang von einer zur anderen Bewegung möglich.
| Mortais (tödliche Schläge) | Traumatizantes (Betäubungsschläge) | Desequilibriantes (Würfe) | Esquivas (Ausweichbewegungen) | Fugas (Fluchtbewegungen) | Floreios (Ausschmückungen) |
|---|---|---|---|---|---|
| Meia-Lua de Compasso (Halbmondzirkel) | Bencao (Segen) | Rasteira | Negativa (Vermeidung) | Au (Radschlag) | Parafuso (Schraube) |
| Rabo de Arraia (Rochenschwanz) | Martelo (Hammer) | Vingativa (Rache) | Resistencia (Widerstand) | Macaco (Äffchen) | Relogio (Uhr) |
| Chapeu de Couro (Lederhut) | Meia-Lua de Frente (Halbmondzirkel vorne) | Banda | Esquiva | S-Dobrado (Doppel-S) | Piao de Mao (gedrehter einhändiger Handstand) |
| Chibata (kleine Peitsche) | Armada (Flotte) | Arrastao | Cocorinha (Hocke) | Au de Cabeca (Radschlag auf dem Kopf) | Sacarolha (Korkenzieher) |
| Queixada | Tesoura (Beinschere) | Rolé (Rolle) | Au sim Mao (Radschlag ohne Hände) | Salto | |
| Ponteira (Punktierter Tritt) | Queda de Quatro (Auf alle viere fallen) | ||||
| Cotovelhada (Ellbogenschlag) | Queda de Rins (Auf die Nieren fallen) | ||||
| Cabecada (Kopfstoss) | |||||
| Palma (Schlag mit der Handfläche) | |||||
| Joelhada (Kniestoss) |
Nach John Lowell Lewis' Arbeiten gibt es eine tabellarische Übersicht der wichtigsten Regeln des Spiels. Diese ist in "normative" und "pragmatische" Regeln aufgegliedert. Es sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die Regeln in der Capoeira sehr schwammig und abhängig von den Mitspielern sind. Sie sind deswegen eher als eine Möglichkeit anzusehen, die variiert werden kann. In manchen Schulen wird als einzige Regel "es gibt keine Regel" unterrichtet. Dennoch sind gewisse Gewohnheiten und Abläufe auch dort zu finden.
In den Regeln beschrieben sind allgemeine Verhaltensweisen, die den Spielen identisch sein sollten, gleichzeitig jedoch nicht ausschließlich oder gar verpflichtend sind.
Wie in jedem anderen Kampfsport gibt es auch im Capoeira einen „Kampfanzug“. Dieser ist abhängig von der Stilrichtung und besteht immer aus Hose und T-Shirt in unterschiedlichen Farbkombinationen.
Im Capoeira Angola sind es traditionell die Kombinationen schwarze Hose / gelbes T-Shirt oder Hemd mit Bezeichnung der Gruppe. Dies geht ursprünglich auf einen Fußballclub zurück, dessen Fan Mestre Pastinha gewesen sein soll. Alternativ sieht man in manchen Gruppen auch weiße Hose mit Ledergürtel und weißes T-Shirt mit Gruppenbezeichnung.
In der Stilrichtung Capoeira Regional gibt es traditionell nur die Kombination weiße Hose / weißes T-Shirt mit Bezeichnung der Gruppe. Zusätzlich wird eine Kordel zur Kenntlichmachung der Graduierung des Trägers als Gürtel für die Hose verwendet.
Heute gibt es – abgesehen von einigen exotischen Gruppen – nur in der Capoeira Regional verschiedene Gürtel, die den Grad des Trägers anzeigen. Um die nächste Stufe zu erreichen, muss der Capoeirista bestimmte Anforderungen erfüllen, wobei die Zeit, die jemand seit Erreichen der letzten Stufe zurückgelegt hat, ebenfalls berücksichtigt wird.
Anforderungen können sein:
Üblicherweise gibt es gewisse zeitliche Abstände, die zwischen zwei Stufen eingehalten werden sollten. Wie lange dies ist, entscheidet der Meister der jeweiligen Schule. Allgemein sind die Wartezeiten zwischen höheren Gürtelstufen länger.
In der Capoeira gibt es unterschiedliche Gradsysteme. International besteht keine Vereinheitlichung, sodass in einigen Schulen auch Gürtelsysteme existieren, die von den meisten großen Gruppen nicht anerkannt werden. Generell lassen sich zwei Strömungen ausmachen, was die Farbgebung betrifft.
Ursprünglich gab es im Capoeira keine Kordeln, da auch Mestre Bimba, der Begründer der Capoeira Regional, zunächst die Stilform Angola erlernte. Im Zuge seiner Arbeit für die Capoeira entwickelte sich jedoch zunächst ein einfaches Gradsystem, bestehend aus Seidenschals verschiedener Farben. Seide wurde deswegen verwendet, da sie den Träger gegen Schnittverletzungen mit Messern besser schützt als andere Stoffe.
Die ersten Kordeln werden normalerweise einmal jährlich im Rahmen einer feierlichen Zeremonie, der Batizado (sinngemäß Feuertaufe) verliehen. Für bereits graduierte Schüler heißt es dann nur noch „Troca de Cordas“, da sie ihre Kordeln nur noch wechseln. Es steht vorher schon fest, wer welche Kordel bekommt, lediglich zur Demonstration der eigenen Fähigkeiten wird dies nochmals in unterschiedlich anspruchsvollen Spielen in der Roda überprüft.
Üblich ist es, dass jeder Schüler sich einen höher Graduierten „Paten“ sucht, der eine bestimmte Rolle während der Zeremonie hat. Spielt der Schüler mit einem Meister in der Roda, so versucht der Meister, den Schüler auf den Boden zu werfen und lässt dann – auf spielerische Weise – so lange nicht von ihm ab, bis der „Pate“ ihn rettet.
Zentral sind dabei die Berimbau-Spieler, da der Berimbau den Rhythmus der Musik bestimmt. Von dort wird das Spiel begonnen. Dabei hocken sich zwei Capoeiristas (oder Capoeiras auf portugiesisch) vor die Instrumente, schauen sich kurz an, geben sich die Hand (clap) (manche berühren an dieser Stelle noch das Berimbau als Zeichen der Verehrung) und gehen in die Mitte der Roda, in der Regel mit einem Radschlag. Die Umstehenden klatschen den Rhythmus und singen den Refrain. Innerhalb des Kreises spielen die zwei Capoeiristas dann miteinander. Zwischen beiden wird kein Wettkampf ausgefochten, sondern sie führen eine Art von körperlichem Dialog aus, die Worte sind dabei die verschiedenen Offensiv- und Defensiv-Bewegungen. Auf jede Offensiv-Bewegung folgt eine Defensiv-Bewegung des anderen, aus einer Defensiv-Bewegung wird fließend eine Offensiv-Bewegung. Diese Sequenzen von wechselseitigen Bewegungen werden so zu Sätzen. Ob dabei eher die Kooperation oder die Konfrontation im Vordergrund steht, entscheiden die Spieler selbst. Dieses Gespräch kann je nach Können und Stimmung eher friedlicheren Charakter haben oder auch in einen Kampf münden. Am Ende steht kein Gewinner oder Verlierer fest, sondern die Capoeiristas entscheiden selbst, wann sie den Dialog beenden.
Jeder der Umstehenden kann sich auch vorher in das Spiel einkaufen (aus dem portugiesischen comprar=kaufen). Dabei markiert man zuerst wachsam (die vorherigen Spieler tauschen immer noch Schläge aus) und doch bestimmt seine Absicht, das Spiel zu übernehmen (indem er einen ausgestreckten Arm zwischen die Spielenden hält, die Handfläche ist demjenigen zugewandt mit dem er von nunan "reden" möchte), und setzt dann mit diesem Spieler den Dialog fort.
Die Capoeira ist äußerst vielseitig, da sie Akrobatik, Kampfsport, Rhythmik, Reaktionsfähigkeit, Improvisation und Kreativität vereinigt. Der Spieler befindet sich in ständiger Bewegung: Zum einen, da der Grundschritt bereits ein Wiegeschritt ist (die Ginga), zum anderen, weil es sehr viele tiefe Bewegungen in der Hocke, bzw. Akrobatik kopfüber (Radschlag, Kopfstand etc.) gibt. Dadurch und durch die Philosophie, allen Schlägen auszuweichen und nur im Notfall zu blocken, stellen sie dem anderen kein leicht zu treffendes Ziel dar.
Daneben gibt es noch eine Vielzahl von Toques, die aber nur zu bestimmten Anlässen gespielt werden.
Fundamental für die Capoeira sind neben den Instrumenten die Lieder. Jeder der drei genannten Toques verlangt nach einem Typ von Gesang:
Die Lieder werden in Portugiesisch gesungen.
Das Hauptinstrument einer Capoeira Bateria ist das Berimbau. Es handelt sich dabei um einen Musikbogen, der aus einem Holzstab (Verga), einer Metallsaite (Arame) und einem Klangkörper (Cabaca) besteht. In der Hand hält der Musiker zusätzlich eine Caxixi (Holzrassel), ein Barreta (Schlagstock) und ein Dobrao (Münze, Stein). Trotz seiner einfachen Konstruktion ist das Berimbau schwierig zu spielen und verlangt neben gutem Rhythmusgefühl einiges an Koordination und Fingerkraft.
Es gibt Berimbaus verschiedener Grössen und Tonlagen:
Ein Pandeiro ist ein Schellentamburin. Es wirkt unterstützend zu den Berimbaurhythmen und bereichert die Klangfarben. Gleichzeitig sorgt es für eine Betonung des Grundrhythmus.
Die klassische Atabaque ist eine Seiltrommel tiefer Stimmung. Sie unterstützt ähnlich dem Pandeiro den Grundrhythmus und sorgt für einen starken Groove.
Ein Reco-Reco ist eine Ratsche, ähnlich der Guiro. Sie sorgt in der Roda für einen leicht undefinierten Oberton und bereichert die Klangfarbe.
Das Agogo ist ein Instrument aus der Sambamusik. Es handelt sich dabei um eine doppelte Metallglocke, die mit einem Holzstab angeschlagen wird.
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