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Caldera ist eine Hafenstadt im Kleinen Norden Chiles in der Región de Atacama. Sie hat 14.000 Einwohner (Stand: 2003).

Geografie und Klima


Caldera liegt etwa 75 km westlich von Copiapó am Pazifik.

Das Klima ist recht trocken, aufgrund der Nähe zur Atacama-Wüste.

Geschichte


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1687 erreichte der Engländer Edward Davis die Playa Bahia Inglesa (übersetzt: englischer Strand) an der Küste etwa 6 km von Caldera entfernt, 1840 besuchte Engländer William Wheelwright von der Pacific Steam Navigation Company die Gegend um Caldera. Auf seine Anregung entstand die erste Eisenbahnstrecke im Jahre 1851 von Copiapó nach Caldera. Caldera wurde zum wichtigen Ausfuhrhafen von Erzen.

Die Stadt wurde offiziell am 23. September 1850 gegründet.

Die Stadt wurde häufig von schweren Erdbeben und Tsunamis heimgesucht, die letzten Beben waren 1868, 1877 und 1922.

Sehenswürdigkeiten


Ausflugsziele sind die Kirche San Vicente de Paul von 1862 und die Padre Negro Grotte. Die Grotte von 1978 wurde vom Pater Velasquez mit biblischen Motiven ausgestaltet. Die Playa Bahia Inglesa ist ein herrlicher Badestrand.

30 km nördlich liegt der Pan de Azucar (Nationalpark) mit Nebelwäldern und Humboldt-Pinguinen.

Wirtschaft


Die Stadt lebt hauptsächlich vom Kupferbergbau und vom Anbau von Zitrusfrüchten, die über den Hafen verschifft werden. Der Fischfang und Tourismus spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Die herrlichen Strände locken viele Besucher an.

Siehe auch


Ort in Chile

Caldera (Chile) | Caldera | Caldera

 

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