| Strukturformel | |
|---|---|
| Allgemeines | |
| Name | Kalziumoxid |
| Andere Namen | Calciumoxid, gebrannter Kalk, Branntkalk, ungelöschter Kalk, Ätzkalk |
| Summenformel | CaO |
| CAS-Nummer | 1305-78-8 |
| Kurzbeschreibung | weißes Pulver |
| Eigenschaften | |
| Molmasse | 56,08 g/mol |
| Aggregatzustand | fest |
| Dichte | 3,37 g/cm³ |
| Schmelzpunkt | 2572 °C |
| Siedepunkt | ? °C |
| Dampfdruck | ? Pa (x °C) |
| Löslichkeit | kaum in Wasser, 1650 mg/L (bei 20°C) |
| Sicherheitshinweise | |
| R- und S-Sätze | R: 41 |
| MAK | Feinstaub 6 mg/m³, Gesamtstaub 15 mg/m³ |
Kalziumoxid (auch gebrannter Kalk, Branntkalk, ungelöschter Kalk oder Ätzkalk) ist ein weißes Pulver, das mit Wasser unter starker Wärmeentwicklung reagiert. Durch die Reaktion wird Kalziumhydroxid (gelöschter Kalk) gebildet:
Wenn kleinere Mengen (Labormaßstab) ausreichen, kann man es durch Oxidieren von Kalzium gewinnen.
Eine wichtige Anwendung findet Kalziumoxid als Vorstufe bei der Herstellung von Kalziumhydroxid durch Zugabe von Wasser (gelöschter Kalk oder Löschkalk).
Der gelöschte Kalk wird unter anderem als Alternative zum Kalkstein in der Rauchgasentschwefelung eingesetzt. Die Einsatzmenge ist hierbei ca. 1,8-fach geringer als für Kalkstein. Der dabei aus Branntkalk gewonnene Gips (Kalziumsulfat) hat einen Weißgrad von 80 % und kann kommerziell weiterverwendet werden. Durch seine hohe Reaktivität werden geringere Verbrauchmengen benötigt. Nachteil ist sein deutlich höherer Preis gegenüber Kalkstein.
Durch weitere Reaktionen kann aus Kalziumhydroxid Chlorkalk hergestellt werden!
Kalciumoxid | Calcium oxide | Kalko | Chaux (chimie) | 酸化カルシウム | Kalcio oksidas | Calciumoxide | Tlenek wapnia | Оксид кальция | Kalciumoxid | Ôxít canxi | 氧化鈣
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