StEtienne face.JPG]] Château Caen Panoramique.jpg Caen * ist die Hauptstadt der französischen Region Basse-Normandie und mit 113.987 (1999) Einwohnern die größte Stadt im Département Calvados. Außerdem ist sie Sitz der Präfektur des Départements. Die Präfektur verwaltet auch das Arrondissement Caen; es besteht aus 24 Kantonen. Die Stadt selbst untergliedert sich in 9 Kantone.
Caen war die Hauptstadt des Herzogtums Normandie; Wilhelm der Eroberer eroberte England im Jahr 1066 und baute in Caen ein Schloss sowie eine Abtei für Frauen (Abbaye aux dames) und eine für Männer (Abbaye aux hommes), in welcher er auch begraben wurde. Später, während der französischen Revolution, wurde sein Grab jedoch zerstört und seine Gebeine gingen verloren, Wilhelms Grabstein ist jedoch bis heute in der Kirche zu besichtigen. Er ließ die Klöster bauen, um nach seiner beim Papst unliebsamen Heirat mit seiner Cousine Mathilde Sühne zu leisten. Beide Klöster gehören zu den wichtigsten Baudenkmälern der Normandie und werden heute – von den Mönchen bzw. Nonnen während der Französischen Revolution verlassen – als Pfarrkirchen genutzt.
Ende des Zweiten Weltkriegs während der Schlacht um Caen war Caen Schauplatz heftiger Kämpfe, in deren Verlauf die Stadt fast völlig zerstört wurde. Briten und Kanadier eroberten die Stadt am 9. Juli 1944.
Der Wiederaufbau von Caen dauerte offiziell von 1948 bis 1962. Erstmals war am 6. Juni 2004 mit Gerhard Schröder ein deutscher Bundeskanzler zur Jubiläumsfeier der Invasion eingeladen. An die Landung in der Normandie und den Zweiten Weltkrieg erinnert die Gedenkstätte Mémorial mit dem Friedensmuseum (Musée de la paix).
| Nashville (Tennessee), Vereinigte Staaten von Amerika, seit 1991 | |
| Alexandria (Virginia), Vereinigte Staaten von Amerika, seit 1991 | |
| Würzburg, Deutschland, seit 1962 | |
| Thiès, Senegal, seit 1992 | |
| Portsmouth, Großbritannien, seit 1987 |
Die Universität ist gegliedert in den älteren Campus 1 in nahe der Stadtmitte, sowie den Campus 2 weiter nördlich. Ersterer beherbergt vor allem die Geisteswissenschaften und Sozialwissenschaften, wohingegen die meisten Naturwissenschaften am Campus 2 zu finden sind. Des Weiteren gibt es noch einen Campus 3, der sich etwas außerhalb der Stadt befindet. Momentan studieren etwa 25.000 Studenten an der Université de Basse-Normandie.
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