CISPR ist das Comite International Special des Perturbations Radioelectriques (grobe Übersetzung: Internationales spezielles Komitee für elektromagnetische Störungen). Seine Mitglieder kommen teilweise aus dem IEC (International Electrotechnical Commission) und aus anderen Interessengruppen. Es wurde 1934 gegründet.
Das CISPR besteht aus sechs aktiven Untergruppen, die sich mit folgenden Themen beschäftigen:
Die CISPR Veröffentlichungen befassen sich mit normierten Störungs-Messmethoden für elektromagnetische Störungen. Sie schreiben beispielsweise Kabellängen, Gerätekonfigurationen und Erdungs- und Schirmmassnahmen für Störungsmessungen vor, u.a. damit die Ergebnisse vergleichbar bleiben. Gleichzeitig wird auf Immunität gegenüber fremden Störungen eingegangen. Firmen können so von ihren Komponenten-Zulieferern einfach Konformität zu einer entsprechenden CISPR-Norm fordern, anstatt alle Messungen selber machen zu müssen (und dabei eine eigene Norm entwickeln zu müssen).
Bisher wurden über 30 CISPR-Standards veröffentlicht. Einige der bekanntesten sind:
Zur Zeit wird daran gearbeitet die nicht mehr in IT und Sound und Televisionsgeräte trennbaren Geräte in der CISPR 32 - Electromagnetic compatibility (EMC) - Multimedia equipment - Radio disturbance characteristics - Limits and methods of measurement zusammenzuführen und auf längere Sicht die CISPR 13 und 22 aufzulösen.
Normungsorganisation | Norm (Elektrik)
Comité international spécial des perturbations radioélectriques