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Complex Instruction Set Computing (CISC), zu deutsch Rechnen mit komplexem Befehlssatz, ist eine bestimmte Designphilosophie für Prozessoren, ein CISC Prozessor ist ein Prozessor mit komplexem Befehlssatz.

Ein CISC-Befehlssatz zeichnet sich durch verhältnismäßig leistungsfähige Einzelbefehle aus, die komplexe Operationen durchführen können, aber dafür langsamer als RISC Befehle sind.

Entwicklung


Die Bezeichnung CISC wurde in den 70er Jahren von IBM gewählt, um klassische Befehlssätze von einer neuartigen Form des Befehlssatzes abzugrenzen, dem Reduced Instruction Set Computing (RISC). Im Vergleich zum RISC-Befehlssatz zeichnet sich ein CISC-Befehlssatz durch verhältnismäßig leistungsfähige Einzelbefehle aus, wohingegen RISC zugunsten einer hohen Ausführungsgeschwindigkeit und eines niedrigeren Decodierungsaufwands auf Seiten der CPU versucht, auf komplexe Befehle konsequent zu verzichten. CPUs mit CISC-Befehlssatz waren lange Zeit mikroprogrammiert. In der heutigen Zeit (2005) findet man aber kaum noch CISC-CPUs, die ausschließlich mikroprogrammiert sind. Ab dem Pentium Pro verfügen die Intel-Prozessoren über eine vorgeschaltete Funktionseinheit – sie übersetzt die komplexen Befehle in RISC-Befehle, die je nach Hersteller und CPU Namen wie ROP, Micro-Op oder µOp tragen. Weitere Beispiele für CPUs mit CISC-Befehlssatz sind der 68000, der Z80 und die CPUs der zSeries.

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Rechnerarchitektur

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