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Innerhalb der CBM 500-Serie (CBM-II-Serie) von Commodore war der P 500 ein Modell mit ausgesprochen futuristischem Design. Er stammte von Ira Velinsky, der unter Anderem auch den Prototyp des PET 2001 und den Atari Stacey entwarf. Die CBM-II-Serie war ein erfolgloser Versuch, die PET/CBM-Serie zu ersetzen.

Es war geplant, Computer für Private (P) und für Business-Kunden (B) zu bauen. Das P-Modell wurde, wie später auch der C64, mit dem VIC-II-Chip ausgestattet und konnte 16 Farben und bis zu 320 × 200 Pixel darstellen. Die B-Modelle waren auf den Büroalltag ausgelegt und konnten mit ihrem MOS-6545-Chip 25 Zeilen zu je 80 Zeichen darstellen. Der P 500 war ein Tastaturcomputer mit externem Monitor und wurde mit einem MOS 6509-Prozessor mit 1 MHz ausgestattet. Dieser Prozessor war in der Lage, mittels Bankswitching bis zu 16 Bänke zu je 64 KB zu adressieren. Dieser Homecomputer besaß im Gegensatz zu den "B"-Modellen der 600er- und 700er-Serie zwei Joystick-Ports. Der P 500 ist offiziell nie in den Handel gekommen. Daher ist, im Gegensatz zu seinen "Brüdern" 600 und 700, außer einer Verkaufsdemo keinerlei Software existent.

Mit leicht erlernbarer BASIC-Programmiersprache ausgerüstet, waren die Rechner der CBM-Serien bis in die frühen 1990er Jahre von Bedeutung, u. a. zur Steuerung von Laborausrüstungen und Messgeräten, da sie über eine IEEE-488-Schnittstelle verfügten.

Die Modellnummern wurden je nach Speicherbelegung wie folgt vergeben:

  • CBM 505 64 KiB
  • CBM 510 128 KiB
  • CBM 520 256 KiB

Siehe auch: Commodore Produktübersicht

Weblinks


http://cbmmuseum.kuto.de/cbm_500.html

Commodore

Commodore CBM-II | Commodore CBM-II

 

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