Bei der 8000er-Serie handelt es sich um einen Computer der 4000er-Serie (FAT-Version), aber mit einem größeren Monitorteil mit 80 Zeichen. Dazu passend gab es ein 5-1/4-Zoll-Diskettenlaufwerk Modell CBM 8050 mit 500 KB Kapazität (später CBM 8250 mit 1 MB Kapazität) und einen bidirektionalen 132-Zeichen-Drucker mit 160 cps. An Software standen u. a. das Datenbankprogramm Ozz und die Tabellenkalkulation ViciCalc zur Verfügung.
Alle Modelle im Überblick:
Der 8032 wurde in drei verschiedene Versionen gefertigt: In der Standardversion, der 32B-Version, die über ein größeres Gehäuse verfügte, in das man ein Laufwerk einbauen konnte, und der ergonomischen SK-Version, die über einen schwenkbaren Monitor und eine abnehmbare Tastatur verfügte. Vom 8064 gab es auch eine SK-Version.
Ab dem 8096er wurde das Betriebssystem LOS-96 zusätzlich mitgeliefert, damit man den gesamten Speicher ansprechen kann. Beim 8296, der ein später aber direkter Nachfolger war, wurde eine D-Version produziert, die zwei Slim-Line-Laufwerke (Modell CBM 8250LP) eingebaut hatte, die bis zu einem MB abspeichern konnten.
Der Name MMF des Modells MMF 9000 stand für "Micro Mainframe"! Der Rechner kam mit Compilern für Pascal und weitere fortschrittlichere Sprachen, war aber extrem langsam und kein Erfolg.
Für diese Rechnerserie gab es ein breites Angebot an Peripheriegeräten, siehe auch Commodore-Produktübersicht:
Aufgrund ihrer Beliebtheit wurde die 8000er-Serie bis Mitte der 80er-Jahre produziert und kommt z. T. heute noch in manchen Firmen zum Einsatz. Bevor der IBM-PC den Markt dominierte, war Commodore mit diesen Geräten in Deutschland und wahrscheinlich einigen Ländern mehr Marktführer bei kommerziellen Büroanwendungen und dank des IEEE-488-Busses auch in Fertigungsautomatisierungen und in Universitäten, dort sowohl zum Numbercrunching als auch zur Messwerterfassung und Textverarbeitung. Es ging dabei in Deutschland in den frühen 1980er Jahren um Stückzahlen schon deutlich über 100.000.
Die Hauptplatine der 8000er (bis zum 8096) fasste dynamisches RAM bis zu 32 KB sowie einen Videoteil, der erstmals mit einem eigenen Videochip 6545 (identisch mit 6845, wie er auch in der IBM-CGA-Karte benutzt wurde und auch noch in heutigen Grafikchips als Teilfunktionalität enthalten ist) ausgeführt war. Per Jumper konnte das Video-RAM zwischen 40 und 80 Zeichen Breite umkonfiguriert werden, so dass diese Platine auch in den FAT-Versionen der 4000er-Serie benutzt werden konnte. Ansonsten war die Hauptplatine noch weitgehend mit der der 3000er identisch. Beim 8296 gab es eine komplett neue Hauptplatine, auf der von Haus aus 128 KB RAM verbaut waren sowie ein Teil der Funktionalität in selbst entwickelten Custom-Chips zusammengefasst wurde.
In der gleichen Grundarchitektur sollte diese Rechnerreihe mit den Modellen CBM 500, CBM 600 und CBM 700 weitergeführt werden, siehe dort.
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"CBM 8000-Serie".
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