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Burladingen
 

Wappen Karte
Wappen Burladingen.png Karte_burladingen_in_deutschland.png
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Tübingen
Landkreis: Zollernalbkreis
Geografische Lage:
Höhe: 876 m ü. NN
Fläche: 123,33 km²
Einwohner: 12.999 (30. Juni 2005)
Bevölkerungsdichte: 105 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 72386-72393
Vorwahl: 07475
Kfz-Kennzeichen: BL
Gemeindeschlüssel: 08 4 17 013
Stadtgliederung: 11 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Hauptstr. 49
72393 Burladingen
Offizielle Website: www.burladingen.de
Politik
Bürgermeister: Harry Ebert
Burladingen ist eine Stadt im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg (Deutschland).

Allgemeines


Stadtgliederung

Die Stadt Burladingen besteht aus den Stadtteilen Burladingen (mit Hermannsdorf), Gauselfingen, Hausen im Killertal, Hörschwag, Killer, Melchingen, Ringingen, Salmendingen, Starzeln und Stetten u. H.. Der Fluss Fehla entspringt in Burladingen und führt durch Gauselfingen in östliche Richtung hin zur Lauchert. Die Lauchert ihrerseits entspringt bei Melchingen und führt durch Stetten u.H. und Hörschwag zur Donau.

Während Hermannsdorf (mit dem Hofgut Küche) schon seit den 1930er Jahren politisch zu Burladingen gehörte, kamen die übrigen Stadtteile erst im Zuge der Gemeinderform in Baden-Württemberg zur damaligen Gemeinde Burladingen. Aufgrund ihrer gewachsenen Bedeutung wurde Burladingen im Jahr 1978 durch den damaligen Ministerpräsidenten Filbinger zur Stadt erhoben.

Geschichte

Burladingen

Burladingen dürfte im 4. Jahrhundert n. Chr. östlich der römischen Ansiedlung gegründet worden sein. Der Ortsname hat sich aus dem alemannischen Personennamen „Burleit“ entwickelt. Erstmals erwähnt wird Burladingen im Jahre 772 n. Chr. und zwar in einer Urkunde über Schenkungen eines gewissen Bleon an das Kloster Lorsch unweit von Worms. Ab dem 10. Jahrhundert erlangte Burladingen durch den ansässigen Adel eine gewisse Selbständigkeit. Um 1300 ging der Ort zunächst mit Teilen seiner Markung in den Besitz der Zollergrafen über und wechselte dann bis 1773 etwa neunmal durch Verpfändung, Verkauf und Wiederkauf vornehmlich zwischen den Zollergrafen und den Württembergern seinen Herrn. Ab 1473 kam Burladingen endgültig in den Besitz der Grafschaft Zollern-Hechingen und später des Fürstentums Hohenzollern-Hechingen. Das Marktrecht besitzt Burladingen bereits seit dem 15. Jahrhundert. 1544 entstand das Amt Burladingen mit den Gemeinden Burladingen, Gauselfingen und Hörschwag. Im Jahre 1849 wurde das Amt Burladingen zusammen mit Stetten unter Holstein dem Oberamt Hechingen einverleibt. 1935 wurde Hermannsdorf nach Burladingen eingemeindet.

Gauselfingen

Gauselfingen liegt im oberen Fehlatal auf der Zollernalb, 697 m über NN. Der höchste Punkt ist der Wolfsgrubenbuckel mit 877,4 m über NN. Es wird vermutet, dass unser Ort im 4. Jahrhundert gegründet wurde. Die erste urkundliche Erwähnung fand Gauselfingen 772 in einer Schenkungsurkunde eines gewissen Herrn Bleon an das Kloster Lorsch. Zeugen der Vergangenheit sind drei prähistorische Grabhügel, Gräber aus der La-Tene-Zeit, aus keltischer und frühalemannischer Zeit und 56 Adlerbrakteaten und 22 Heller sind zu nennen, die 1951 in einem unglasierten Tongefäß gefunden wurden. Nach den Herrschaften von Hölstein (Stetten unter Holstein) und Herstenstein (Hornstein -Sigmaringen) kam Gauselfingen Ende des 15. Jahrhunderts in den Besitz der Zollergrafen und ab 1544 gehörten 21 Einwohner zum ersten mal dem Amt Burladingen an. Das bettelarme Dorf hatte 1693 - 64, 1780 - 280 und 1871 schon 561 Einwohner. Grafschaften und Fürstentümer lösten einander ab und ab 1848/49 huldigte man Preußen's Krone und König Wilhelm dem IV auf der Zollernburg. Die Oberämter Hechingen und Gammertingen haben ebenfalls einen Platz in der Geschichte Gauselfingens. Zu Beginn dieses Jahrhunderts begann durch den Bahnanschluß um 1910 die positive wirtschaftliche und industrielle Entwicklung des bis dahin bettelarmen Albdorfes. Wirker und Stricker bauten eine Textilindustrie auf, in der ein Teil der 1939 - 632 Einwohner bereits Beschäftigung fanden. Nach dem Krieg entwickelte sich Gauselfingen schnell zu einem reinen Industrieort, in dem sich die Einheimischen die Arbeitsplätze aussuchen konnten und zwischen 1965 und 1980 pendelten täglich rund 200 auswärtige Arbeitskräfte bei uns ein und weitere 200 wurden in Filialbetrieben in der Umgebung beschäftigt. Aus der wirtschaftlichen Nachkriegs-Blütezeit entwickelte sich ein moderner Industrie-Ort und Gauselfingen brachte eine ganzheitliche örtliche Infrastruktur mit ca. 1.250 Einwohnern und 923 ha Fläche, davon ca. 650 ha Wald, am 1.1.1974, in die nun aus 10 Teilorten bestehende Flächengemeinde Burladingen ein. Die Strukturkrise der Textilindustrie hat Gauselfingen in den letzten Jahren besonders hart getroffen. Alle Betriebe der Vor- und erfolgreichen Nachkriegszeit gibt es heute nicht mehr. Handel, Handwerk und Neugründungen schaffen heute begrenzt neue Arbeitsplätze und die Gemeinde ist heute kein unangenehmer Wohnort. Bauinteressenten steht ausreichend und preiswertes kommunales Bauland zur Verfügung. Das kulturelle Leben in Gauselfingen wird überwiegend von den örtlichen Vereinen gestaltet. Ein Musikverein, Gesangverein, Turn- und Sportverein, Narrenzunft, Kleintierzuchtverein, Motorradclub und die Freiwillige Feuerwehr bieten u.a. auch Gelegenheit zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung.

Hausen

Im Quellgebiet der Starzel liegt Hausen im Killertal. Es zählt heute rund 1030 Einwohner und ist das höchstgelegene Dorf des Killertals. Seine höchste Erhebung ist der Haubenberg mit 927 Meter. Die erste urkundliche Erwähnung der Gemeinde stammt aus dem Jahr 1333. Auf der Markung sind Siedlungsspuren bereits aus der Bronzezeit nachweisbar, zudem wurden umfangreiche Ansiedlungen während der römischen Besetzung festgestellt. Die Bedeutung des Albaufstiegs ins Fehlatal (Stadt Burladingen) werden durch ein römisches Kastell und eine römische Wachstation eindrucksvoll belegt. Das Wappen der Gemeinde ist schlicht. Der silberne Wellenpfahl des Wappenschildes erinnert an die auf Gemeindemarkung verlaufende "Europäische Wasserscheide Donau - Rhein". Die Farben schwarz und silber bezeugen die Zugehörigkeit des Dorfes zur Grafschaft Zollern. 1979 wurde der Krippenbau in Hausen als Kommunale Bürgeraktion im Wettbewerb des Landes Baden-Württemberg als Hauptpreisträger ausgezeichnet. Die im 2-jährigen Turnus stattfindende Krippenschau mit mehr als 10 000 Besuchern wirkt weit über den örtlichen Raum hinaus. Eine weitere Sehenswürdigkeit stellt das Heimatmuseum im alten Schulhaus in Hausen dar. Hier ist alles zusammengetragen, was einst zum Betreiben von Landwirtschaft und Handwerk diente.

Hörschwag

Im Bereich des bereits im Jahr 772 genannten Burichingagaues, aus dem sich später die Grafschaft Gammertingen entwickelte, liegt die 339 Einwohner große Gemeinde Hörschwag. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Albgemeinde im Jahr 1304. Um 1600 erschien der Ortsname Herschwag, etwa nach 1700 setzte sich die Schreibweise Hörschwag durch. Hörschwags markantester Punkt: die sehenswerte Kirche St. Mauritius, erbaut 1928.

Killer

Killer ist wohl das älteste Dorf im Killertal. Es verdankt seine Entstehung der Christianisierung zu Beginn des 7. Jahrhunderts. Seine Kirche war als Urkirche die Mutterkirche im Tal, von Hausen i.K. bis Weiler ob Schlatt. Als um die Kirche mehr und mehr Wohngebäude errichtet wurden, war der "Kirchweiler" fertig, wie heute noch aus der Ortsanlage zu ersehen ist. In der damals so wohlklingenden alemanischen Mundart hieß der Weiler „Kilchwilari“. Daraus wurde später Kilchwilar - Kilwilar - Killar und letztlich Killer. Von der Kirche, dem Wahrzeichen der Gemeinde, wurde scherzhafterweise gesagt, sie sei die „höchste Kirche““, denn sie war etwas höher als der staffelgiebelige Turm. Ihren starken Mauern nach zu schließen, war sie früher eine Wehrkirche. Der alte Kirchturm wurde beim Erdbeben 1979 so schwer beschädigt, dass er abgerissen und neu aufgebaut werden musste. Killer war schon in früheren Zeiten ein viel besuchter Wallfahrtsort. Das Wallfahrtsgeschehen stand bereits in der alten, um 1300 erbauten Kirche, in Blüte. 1565 wurde die jetzige Kirche gebaut, 1730 der Gnadenaltar mit dem Gnadenbilde errichtet, welcher 1778 vergrößert wurde. 1488 wurden die Gemeinden Hausen und Jungingen als selbstständige Pfarreien von der Urpfarrei abgetrennt. Killer verlor wohl im dreißigjährigen Krieg den eigenen Pfarrer und ist jetzt Filiale von Hausen i.K.. Zum Ende des 14. Jahrhunderts tauchten die ersten Namen des Adelsgeschlechts von Killer auf. 1377 fiel ein Albert von Killer in der Schlacht bei Reutlingen. Er ist wahrscheinlich der Vater des Heinrich von Killer, „genannt Affenschmalz“. Über die Herkunft dieses Beinamens gibt es verschiedene Deutungen, doch hat sich keine davon endgültig Anerkennung verschafft. Der Name findet sich erstmals in der Bulle des Papstes Gregor XI. vom 13. März 1375, gerichtet an den „edlen Herrn von Affenschmalz, Rittergutsbesitzer in der Diözese Konstanz, Marschall des deutschen Ritterheeres in der Lombardei, das für die Kirche streitet". Dieser Heinrich von Killer starb 1413. Sein Grabmal befindet sich der Ebinger Martinskirche. Er hinterließ drei Söhne und eine Tochter, die sich „von Ringelstein“ nannten, weil der Vater 1409 mit Ringelstein belehnt worden war (an der Grenze Ringingen-Burladingen). Deswegen befindet sich im Gemeindesiegel das Wappens ein Ring über Dreiberg, also „Ring über Stein“. In Killer wohnte das Geschlecht in der Wasserburg, deren Gräben heute noch in einem Garten in der Bahnhofstraße zu sehen sind.

Melchingen

Melchingen (730 m Höhe über NN) wurde im Jahr 772 erstmals urkundlich erwähnt. Im Mittelalter gehörte es zu der Werdenbergischen Herrschaft Trochtelfingen, später zu Fürstenberg und seit 1806 zu Hohenzollern. Seit 1973 ist es ein Ortsteil von Burladingen. Die Einwohnerzahl liegt heute bei 980. Die Gemarkung umfasst rund 1200 ha, davon sind ca. 395 ha Wald. Die Umgebung von Melchingen ist ein ideales Wander- und Erholungsgebiet. Es gibt viele interessante Sehenswürdigkeiten wie z.B. unser Dorfmuseum, die Burgruine "Hohen Melchingen", der Windpark "Himmelberg" mit drei Windkraftanlagen, die Barockkirche St. Stephan und vieles mehr. Melchingen ist bekannt durch das Regionaltheater "Lindenhof", aber auch durch den jährlich im September stattfindenden "Töpfer- und Kunsthandwerkermarkt." Die Gemeinde hat eine intakte Infrastruktur und das sehr aktive Gemeinschaftsleben wird von zahlreichen Vereinen getragen. Sie finden ein vielseitiges Freizeitangebot.

Ringingen

Ringingen, am Rand der Albhochfläche und südlich des Heufeldes gelegen, reicht mit seiner 1.030 Hektar umfassenden Gemarkung bis in 913 Meter Höhe. In Sichtweite des Hohenzollern und des lanschaftsprägenden Kornbühls, schmiegt sich das gerade 1000 Einwohner zählende Dorf an Hälschloch und Nähberg. Zahlreiche Wanderpark- und Rastplätze, im Flurbereinigungsverfahren (1975-1998) geschaffen, laden zu Spaziergängen auf der Hochfläche und entlang des Traufes ein, wo an landschaftlich reizvollen Punkten zahlreiche Ruhebänke erstellt wurden. Auf den neu geschaffenen Wirtschaftswegen trifft man das ganze Jahr Radfahrer, Wanderer und Skater. Auch die Marienkapelle in Ringingen und der Nähbergturm sind gern besuchte Ausflugsziele. Jahrhunderte lang ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf, hat sich Ringingen in jüngster Zeit zu einem schmucken Wohnort entwickelt. Seit 1974 (Gemeindereform) ist Ringingen Teil der Stadt Burladingen.

Salmendingen

Salmendingen ist von einer eindrucksvollen Kulturlandschaft umgeben. Herausragend sind der 886 m hohe Kornbühl mit der berühmten, 500 Jahre alten Salmendinger Kapelle, das Heufeld und am Albtrauf der Dreifürstenstein mit prächtigen Ausblick zur Zollerburg und zu den Schwarzwaldhöhen. Ein Skigebiet am Ghaiberg bringt die Skifahrer zum Köbele, mit 901 m die höchste Erhebung der Gemeinde. Das Dorfbild wird beherrscht von der 1746 erbauten St.-Michaelskirche. Die Seitenaltäre in der Kirche stammen von dem bedeutendsten schwäbischen Barockmaler Franz Josef Spiegler. Die Gaststätten "Lamm" und "Sonne" laden die Besucher nach dem Wandern zum Essen und Trinken ein.

Starzeln

Starzeln im Killertal mit seinen knapp 600 Einwohnern und einer Fläche von 688 ha wurde im Jahre 1090 erstmals urkundlich erwähnt. Eine vom Himberg vorspringende Felsnase mit immer noch deutlich erkennbaren ehemaligen Wallanlagen läßt darauf schließen, daß das Tal um Starzeln herum bereits in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt war. 1275 ist ein Johanniterhaus in Starzeln genannt, von dem noch 1406 ein Prior erwähnt wird. Die landschaftlich reizvolle Lage des oberen Killertales bietet vielseitige Möglichkeiten zu erlebnisreichen und erholsamen Wanderungen, insbesondere auf die umgebenden Höhen mit einmaliger Fernsicht. Besonders Sehenswert ist die Kapelle St. Johann Bpt., mit Freskenmalerei von Franz Ferdinant Dent, 1759 von Großbayer erbaut.

Stetten unter Holstein

Stetten unter Holstein liegt im teilweise engen, steil zerlüfteten Tal der oberen Lauchert, nur wenige jundert Meter unterhalb der Stelle, an der sich das von Melchingen herkommende Albflüßchen mit der Erpf vereinigt. Die 1.203 ha große reich bewaldete Gemarkung erstreckt sich von der Talsohle auf rund 700 m ü. M. bis zu den höchsten, auf 890 m gelegenen Bergen. Die erste urkundliche Nennung Stettens erfolgte 1275, weitere Nachrichten stehen überwiegend im Zusammenhang mit der Ortsadelsfamilie der Hölnsteiner, die ihre Burg nach den Höhlen benannten, die sich im Fels darunter befinden. Wie viele Ortsadelige verarmte das Geschlecht der Hölnsteiner im Laufe der Zeit immer mehr. Die beiden Kinder des letzten Ritters Jakob erhielten als Erbe je 100 Gulden und ein aufgemachtes Bett, dann verloren sich ihre Spuren im Bürgerstand. Nach wechselvoller Geschichte erwarb 1474 Graf Jos Niklas von Zollern die Burg und einen Teil des Dorfes, 1584 erwarb die Grafschaft Zollern auch den restlichen Teil. Nicht zuletzt infolge des 30jährigen Krieges entschlossen sich 1628 insgesamt 5 Familien mit 29 Personen zur Auswanderung nach Ungarn. Die Bevölkerung Stettens wurde 1660 noch mit 21 Untertanen angegeben. Wieder etwas zu Kräften gekommen, folgten um 1700 weitere kleinere Auswanderungswellen nach Ungarn und ins Elsaß. 1762 wanderten nochmals 2 Familien und 1785 insgesamt 30 Personen nach Ungarn aus. Mit Wirkung vom 12. März 1850 erfolgte die Abtretung der Fürstentümer Hohenzollern-Sigmaringen und Hohenzollern-Hechingen an die Krone Preußens. was sich im Rückblick positiv auswirkte, da der Preußische Staat alle Zweige der Wirtschaft und Landwirtschaft durch umfangreiche Maßnahmen stärkte. 1864 zählte Stetten 446 Einwohner in 93 Familien. Den Krieg 1866 Preußen/Österreich erlebten die Stettener hautnah, da das Nachbardorf Erpfingen württembergisch und damit als Österreichs Verbündete praktisch Feindesland war. Dies war jedoch schnell vergessen und man kämpfte 1870/71 wieder Seite an Seite gegen Frankreich. 1895 ergab eine Volkszählung 454 Einwohner. In jenen Jahren ereigneten sich Auswanderungen von rund 40 Personen nach Amerika. Im Jahr 1904 Bau der Lehrerwohnung, 1907/08 Bau des kirchlichen Kindergartens unter der Betreuung von Freiburger Vinzentinersinnen-Ordensschwestern, die auch die Betreuung der Kranken übernahmen. 1988 wurde diese Schwesternstation wieder aufgelöst. 1908/09 Bau des örtlichen Wassernetzes, 1914 Anschluss an die Elektrizitätsversorgung. Der Beginn der Technisierung der Landwirtschaft setzte zu Beginn des 2. Weltkrieges mit dem ersten Traktor am Ort ein. 5 Traktoren im Jahre 1949, 78 Traktoren 1966. Bau des neuen Schulhauses im Jahr 1959, 1961 - 63 Bau der neuen Kirche. 1977/1978 Bau der Turn- und Festhalle in der Ortsmitte.

Industrie und Gewerbe

Im 20. Jahrhundert wurde Burladingen, aber auch der heutige Stadtteil Gauselfingen, eindeutig von der Textilindistrie dominiert. Bedingt durch den Strukturwandel in dieser Branche ist ein Großteil der Arbeitsplätze in diesem Bereich weggefallen. Bundesweit bekannt ist dagegen der letzte verbliebene, "große" Textilbetrieb: Trigema.

Inzwischen sind im Stadtgebiet auch vor allem kleinere und mittlere Metallbaubetriebe ansässig, zudem hat eine überregional tätige Spedition hier ihren Sitz.

Politik


Bürgermeister

Bürgermeister ist seit 1999 Harry Ebert.

Gemeinderat

Der Gemeinderat der Stadt Burladingen besteht aus insgesamt 29 Mitgliedern: CDU: 15 Freie Wähler: 8 Unabhängige Bürger: 4 SPD: 2

Ortschaftsräte

In den Stadtteilen Gauselfingen, Hausen, Hörschwag, Killer, Melchingen, Ringingen, Salmendingen, Starzeln und Stetten bestehen jeweils Ortschaftsräte, an deren Spitze ein Ortsvorsteher steht.

= Städtepartnerschaften =

= Kultur und Sehenswürdigkeiten =

Theater


Museen


Naturdenkmäler


Kornb%C3%BChl.JPG

Vereine


  • Stadtkapelle Burladingen
  • 1.FC Burladingen
  • Tennisclub Burladingen
  • TSV Burladingen

= Wirtschaft und Infrastruktur =

Verkehr


Burladingen liegt an der B 32 Hechingen - Sigmaringen, ist 16 km von der B 27 und 38 km von der A 81 entfernt.

Die Linie Hechingen - Gammertingen - Sigmaringen der Hohenzollerischen Landesbahn führt durch die Stadt.

Der Öffentliche Nahverkehr wird durch den Verkehrsverbund Neckar-Alb-Donau (NALDO) gewährleistet. Die Stadt befindet sich in der Wabe 333. Für die Stadt selbst gilt der Stadttarif 33.

Große, ansässige Unternehmen


  • Textilunternehmen Trigema
  • Werkzeugfabrik Gewefa
  • Spedition Barth

Weblinks


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