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Burgas (bulgar. Бургас) ist eine Stadt in Bulgarien, die mit 289.529 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2004) die viertgrößte des Landes ist. Sie ist in der Bucht von Burgas gelegen und umgeben vom Schwarzen Meer und drei Seen, dem Burgassee, dem Mandrasee und dem See Atanasovsko. Als Industrie- und Hafenstadt ist sie Mittelpunkt des wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben des Gebietes. Sie besitzt ein Schauspielhaus, Theater, Opernhaus, Philharmonie, Kunstgalerien, Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstitute.
Im 17. Jahrhundert, als sich die Siedlung auf das heutige Stadtgebiet ausbreitete, trug sie den Namen Ahelo-Burgas, Pirgos oder Burgos und war ein kleines Fischerdorf. Die Bevölkerung erwarb sich den Unterhalt vorwiegend durch Fischerei und Getreideanbau. Von der in der Umgebung liegenden türkischen Festung Pirgos (aus dem gr. Pirgos - Burg, Festung) erhielt Burgas den Namen.
Am 6. Februar 1878 endete die Herrschaft des Osmanischen Reiches über die Stadt. Zu diesem Zeitpunkt zählte Burgas 3.000 Einwohner, es entwickelte sich erst ab dem späten 19. Jahrhundert zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum. Die Eröffnung der Eisenbahnlinie nach Plowdiw 1890 und des Hafens 1903 bildeten wichtige Etappen dieses Aufschwungs. In neuerer Zeit siedelten sich mehrere Konzerne der Öl- und Chemiebranche in Burgas an, in der Nähe der Stadt gibt es außerdem große Salz- und Eisenminen.
Die Prof.-Assen-Zlatarov-Universität wurde am 6. Oktober 1963 eingeweiht. Die Freie Universität zu Burgas wurde 1990 gegründet.
Heute zählt Burgas zu den wichtigsten Wirtschafts- und Tourismusstandorten Bulgariens. Gelegen am Pan-europäischen Koridor Nr. 8, mit gut ausgebaute Infrastruktur, mehrere Seehäfen mit Port Burgas als größtem Hafen des Landes, gute Bahn- und Straßenanbindungen sowie auch der größte internationale Flughafen Bulgariens sind Vorteile, die große Unternehmen wie LUKoil Neftochim, Elkabel, Festa Holding, Marie-Bentz etc. nutzen. Die Region um Burgas ist hochindustrialisiert. Landwirtschaft (u.a. Wein- und Getreideanbau), Tourismus und Transportwesen ergänzen die Ökonomie. Für die gut funktionierende Infastuktur hilft auch der Internationaler Flugahafen von Burgas, der sich nördlich der Stadt befindet. Die Freie Handelszone (Free Trade Zone), ist die einzige in Bulgarien und bietet ein natürliches Spungbrett zu den Märkten in der Schwarzmeer-Region und Asien.
In Burgas existieren alle Schultypen Bulgariens. Unter den wichtigsten sind: Das Gymnasium für Naturwissenschaften und Mathematik, das Gymnasium "Die Heilige Gebrüder Kirylus und Methodius", das Goethe-Gymnasium, Burgas - Deutsches Fremdsprachengymnasium in Burgas, das englischsprachige Gymnasium "Geo Milev", das Wirtschaftsgaymnasium, ein Technikum für Architektur, ein für Mechanik, eine Seemansschule etc.
Die Stadt ist berühmt für ihr Kulturangebot. Zahlreiche Galerien, u.a. die Stadt Galerie "PETKO ZADGORSKI" befindet sich in dem Gebäude der ehemalige Synagoge, die Galerie "Hesi", die Burgas Galerie, Galerie "ETI", und viele mehr geben Aussellungfläche für nationale und internationale Künstler.
Das Opernhaus befindet sich im Stadtkern und ist leicht zu erreichen. Die Stadt Burgas verfügt über eine grosse Zahl von Ausstellungen. Die Museen sind:
Obwohl Burgas eine Wirtschaft-, und Tourismusmetropole ist, oder genau deswegen, wird in der Region ein Größen Wert auf die Erhaltung der Natur gelegt. In der Region gibt es eine Menge an Naturreservate, Schutzgebiete und Grünen Zone, wo sich der Mensch und Flora und Fauna nahkommen, ein schönes Beispiel ist das Atanasovsko See. Dort brüten in aller Ruhe Pelikane.
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