Vom Uto Kulm zieht sich ein scharfer Grat westlicher Richtung zum Reppischtal. Dort wo er sich zum sogenannten "Ofengüpf" ausweitete, stand einst die Burg Sellenbüren. Dieser Platz ist für diesen Zweck gut geeignet, da er von drei Seiten praktisch Sturmfrei war. Die vierte Seite konnte durch anlegen eines Halsgrabens relativ einfach abgeriegelt werden.
Die erste und einzige Grabung wurde in den Jahren 1950/51 durchgeführt.
Die erste Anlage stammt aus der Bronzezeit. Eine spätere entstand im Mittelalter Es handelt sich beim Bau um ein Herrenhaus,das, in Holz konstruirt, auf einem Steinsockel gelagert war. Von einer Ringmauer wurden keine Spuren gefunde. Das Plateau war zwar einmal wesentlich grösser, da im laufe der Zeit immer wieder Teile davon abrutschten. Dennoch darf angenommen werden, dass nie ein Schutzwall aus Stein existiert hat. Wahrscheinlich wurde nur eine Palisade errichtet, die im Laufe der Zeit vermoderte.Alles in allem eine bescheidene Anlage.
Die Funde waren Leider nicht sehr Zahlreich. Keramikscherben, Hufeisenfragmente, Pfeilspitzen, zwei Schlüssel, ein Messer, eine Gürtelschnalle und eine schön verzierte Stachelsporre waren die etwas magere Ausbeute. Zusammen mit der Bauart deuten die Funde darauf hin, dass die Anlage im 12. Jahrhundert verlassen wurde.
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"Burg Sellenbüren".
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